So machen Sie Ihren Garten fit Lieben Sie Ihren Garten? Gestalten Sie Ihren Garten einmal nach dem neuen Lifestyle Trend, denn der Trend geht hin zum Wellness Garten, in dem nicht nur die Pflanzen Platz finden, sondern auch der Mensch wohnt. Wenn Sie ein paar Wochen glücklich sein möchten, verlieben Sie sich in den Garten Ihres Nachbarn, wenn Sie ein Jahr lang glücklich sein wollen, heiraten Sie Ihren Nachbarn, und wenn Sie ein ganzes Leben lang glücklich und zufrieden sein möchten, legen Sie sich einen eigenen Garten zu.
Wohnen und leben im GartenDas Gartenbeet mit dem Gemüsegarten liegt auch voll im Trend, denn der gesunde Ernährungsgedanke liegt in der Luft. Halten Sie sich in Ihrem Garten auch genügend Platz für eine kleine Wellnessoase frei. Hier können Sie förmlich wohnen, indem Sie Ihren Wellness Garten zum zweiten Wohnzimmer machen. Frühstücken Sie draussen und atmen beim Essen die frische Luft ein, legen Sie sich einen Schwimmteich an und baden Sie inmitten der Natur, oder legen Sie sich auf eine Gartenliege oder in eine Hängematte und lesen Sie ein Buch. So ein Garten ist nicht nur zum Anschauen da, sondern enthält viel Platz zum Entspannen und Wohnen. Ein Blumenbeet darf im Lifestyle Garten nicht fehlen, denn die Augen möchten ja auch etwas zum Gucken haben. Übrigens ist die Farbe Grün die einzige Farbe, die unsere Augen beruhigt und positiv auf die Gesundheit einwirkt. Sport und frische Luft im GartenWie sieht es mit Fitness im Garten aus? Haben Sie sich schon einmal überlegt, Ihre Sportgeräte ins Freie, vielleicht auf die Veranda zu stellen? Den ganzen Sommer über können Sie Ihre Fitnessübungen im eigenen Garten oder auf dem Balkon machen. Der grosse Vorteil darin ist die Frischluft. So viel Frischluft, wie sich in der freien Natur befindet, kann niemals durch ein geöffnetes Fenster in einen Innenraum eindringen. Die frische Luft wird im Freien beim tiefen Einatmen beim Sport besser aufgenommen, und Sie haben mehr Sauerstoff für Ihren Körperhaushalt zur Verfügung. Ausserdem macht Sport zwischen Gräsern und grünen Bäumen mehr Spass als vor dem Fernseher und der bequemen Couch. Barfuss im Gras zu laufen ist ohnehin gesund. Passen Sie auf, dass nicht eine Biene gerade dort Sport treibt, wo Sie hintreten. Den Garten und die Blumen artgerecht pflegenHaben Sie eigentlich einen grünen Daumen? Meine beiden Daumen sind ja alles andere als grün, eher schweinchenrosa, denn zwischen meinen Fingern geht jedes Pflänzchen ein. Selbst als ich meinen damaligen Zimmerpflanzen exotische Geschichten erzählte, da es sich um exotische Pflanzen handelte, durfte ich nach einigen Monaten nur noch die pure Erde giessen, da die Pflanzen sich, in ein braunes, ausgetrocknetes Pflanzenkleid gehüllt, verabschiedeten. Gut, vielleicht hätte ich nicht einfach so drei Wochen in den Urlaub fliegen sollen, aber ich bin klüger geworden. Ich weiss jetzt, dass es spezielle Steine gibt, die den Pflanzen nach und nach kleine Wassermengen abgeben, damit sie nicht verdursten. Wenn Sie sich einen schönen Garten züchten möchten, sind vier Dinge essentiell für das gute Gedeihen: Wasser, Erde, Licht und Luft. Ob Sie Ihren Blumen Lieder vorsingen oder heisse Bettgeschichten erzählen, ist nicht relevant, denn Pflanzen reagieren nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen überhaupt nicht auf Musik und die Geräuschkulisse plappernder Leute. Bevor ich es vergesse, der eigene Garten ist ein kostenloser Arzt, ein Heilpraktiker für die Seele, denn er hat gesunde Auswirkungen auf unseren seelischen Zustand, und der wiederum wirkt sich bei vorhandenem Gärtchen positiv auf unseren Geist und den Körper aus. Wenn ich im Sommer in meinem Lieblingsgarten, im Klagenfurter Europapark liege, geht es sogar meiner gerösteten Haut besser, sie blüht sozusagen zusammen mit den gemähten Grashalmen auf.
Jetzt haben wir wissenschaftlich erfahren, dass Blumen und Pflanzen kein offenes Ohr für unsere liebevollen Gespräche haben. Warum unterhalten sich dann so viele Leute mit ihren Blumen? Ich kann Sie beruhigen, lieber Besucher, es existieren auch noch Welten zwischen und über den wissenschaftlichen Erkenntnissen, sonst würde man sich fortlaufend auf einem gewissen Forschungsstand befinden und keinen Blick über den Tellerrand hinaus wagen, sozusagen in der Gemüsesuppe schwimmen. Als ich meinen Blumen Heavy Metal Musik vorspielte, störte sie dies kein bisschen. Als ich jedoch mit meinem roten, flauschig warmen Bademantel meinen Kaktus erschrecken wollte, ging dieser ein wie eine stiefmütterlich ungepflegte Primel. Vielleicht hatte ich ihm aber auch zu viel Wasser gegeben, denn Kakteen trinken ungern grosse Wassermengen. Ich wollte den Kaktus ohnehin meiner werdenden Schwiegermutter schenken, da er von innen zu faulen begann. Natürlich lässt sich unter gewissen esoterischen Aspekten nachweisen, dass Unterhaltung für Blumen und Pflanzen von Vorteil sein kann, jedoch zeigen auch zahlreiche Experimente, dass die Pflanzenwelt unbeeindruckt von solch akustischen Streicheleinheiten ist. Was allerdings stimmt, ist die Tatsache, dass man sich mehr um seine Blumen kümmert, wenn man mit ihnen spricht. Man giesst sie, entfernt das Unkraut, schaut sich den Glanz der Blätter an, düngt sie eventuell und sorgt so für die nötige Pflege. Deshalb gedeihen Pflanzen, mit denen man sich unterhält, besser, da sie ein rührendes soziales Umfeld geniessen. Wie sieht Ihr Garten aus? Wachsen dort auch Blumen, oder steht der englische Rasen wie ein Heer von Soldaten stramm? Bunte Blumen gehören in einen intakten Seelengarten, denn sonst kann man gleich den Nachbarn heiraten, damit man nicht andauernd neidvoll über seinen Gartenzaun schielen muss. Blumen und Klee runden ein schönes Gartenbild ab, da das satte Grün des aufrecht stehenden Rasens ein paar Farbtupfer braucht. Gut, Sie sollten Ihren Garten nicht verwildern lassen, aber ein paar Blumen schaden nie. Achten Sie darauf, dass Sie kleine Mosaike zwischen den Rasenflächen anlegen. Jedes Mosaik bekommt Blumensamen in einer Farbe. So blühen dann in regelmässigen Abständen farblich passende Blumen in Ihrem Garten. Fürs Auge ist es eine Augenweide, und die Augen sind ja der Spiegel, durch den wir in unsere Seele hineinblicken können. Jetzt wo wir etwas fürs optische Auge getan haben, sollten wir uns um den Magen kümmern, denn der Garten muss gut genutzt werden. Knabbern Sie schon an Ihrem eigenen Gemüse, oder besuchen Sie noch regelmässig die Schwiegermutter und schnorren in ihrem Garten? Der Gemüsegarten ist wichtig für unsere Gesundheit, denn die beginnt bei der Ernährung. Das Gemüse aus dem Supermarkt hat meistens lange Wegstrecken hinter sich und auch schon einiges an Vitaminen verloren, bevor es von Ihnen gekauft und verarbeitet wird. Gut, Sie können Tiefkühlgemüse kaufen, aber dann fehlen Ihnen gewisse sekundäre Pflanzenstoffe, welche sich in der Schale des Gemüses befinden. Ich rate Ihnen zur eigenen Gemüse Aufzucht im Gartenbeet. Achten Sie bereits beim Kauf des Samens und der kleinen Gemüsepflanzen auf die Qualität. Ich kaufe sogar meinen Schnittlauch im Topf lieber im Gartencenter, bevor ich ein Töpfchen aus dem Supermarkt nehme. Was Sie säen, das ernten Sie. Übrigens würde ich an Ihrer Stelle hochwertige Bioerde und einen Biodünger für den Gemüsegarten nehmen, wobei Sie es mit dem Dünger nicht übertreiben sollten, denn wir wollen das Gemüse ja auch essen. Wie pflegen Sie Ihren Genuss-Garten? Ich weiss, ein Garten macht viel Mist und bedeutet Arbeit, aber er sagt auch liebevoll Danke für die Pflege, wenn er gut duftende Blumen, ein schattiges Plätzchen und gesundes Gemüse abwirft. Mähen Sie den Rasen regelmässig im Abstand von drei Wochen, sonst benötigen Sie eines Tages eine Sense. Ich habe bereits derart verwachsene und verwilderte Gärten gesehen, dass ich vor lauter wucherndem Grünzeug den Garten nicht mehr sah. Auch sollten Sie das gemähte Gras einsammeln und auf den Komposthaufen bringen. Ich kenne Leute, die lassen das frisch gemähte Gras liegen, bis es selbst verfault. Bitte, wie soll das neue Gras artgerecht unter der Humusschicht des alten Rasens dann überleben? Auch Gras atmet durch die Nase. Ein Garten benötigt auch Licht. Wenn Sie einen Baum neben den anderen pflanzen, bekommt der Boden nicht mehr genügend Licht durch die üppigen Baumkronen hindurch und verwildert zu einer Art Waldboden. Sogar solche Gärten habe ich gesehen. Zwischen den einzelnen Obstbäumen lassen Sie am besten Abstand für genügend Lichteinfall. Bäume besitzen Wurzeln, die zusammen mit dem Baum wachsen. Bitte pflanzen Sie Ihre Bäume nicht zu nahe am Haus, sonst bohren sich die Wurzeln unterirdisch durch die Steinplatten auf Ihrer Veranda. Übrigens benötigen Kräuter und besonders der Schnittlauch doch etwas mehr Schatten und viel Wasser, denn diese Kräuter trocknen rasend schnell aus und sehen dann dem Unkraut zum Verwechseln ähnlich. Sehen Sie, wie der schöne Garten durch das Zusammenspiel von Licht und Schatten gedeiht. Haben Sie Ihren Garten bereits winterfit gemacht? Wenn der erste Schnee fällt, ist es zu spät dazu, denn dann fressen Ihnen die Rehe sämtliche Zweige an den Tannenbäumchen ab. Deshalb sollten Sie bereits im Herbst Ihre jungen Bäume einzäunen, quasi umzäunen. Meine Mutter flucht jedes Mal, wenn ein Reh ihrer Tannenpracht zu nahe kommt. Pflegen Sie auch bitte Ihren Gemüsegarten, säubern Sie ihn vom Fallobst und den Herbstblättern, denn wenn das Laub erst einmal unter der Schneedecke begraben wird, können Sie im nächsten Frühjahr nur noch das Skelett des Laubes wegputzen. Ein gesunder Garten lebt von und durch seine Bewohner. Damit meine ich jetzt nicht unbedingt die lästige Schnecke, die sich langsam aber zielsicher aufs Salatblatt zubewegt, und auch nicht den Grashüpfer, der die Orchidee erschreckt und gleichzeitig den Löwenzahn beglückt. Ich meine Sie, den Gartenbewohner auf zwei vermenschlichten Beinen. Stellen Sie sich zwei stabile Bäume so in den Garten, dass eine Hängematte dazwischen Platz findet, dann können Sie in mehreren Jahren Ihren Nachmittagsschlaf in der Hängematte ausleben. Achten Sie auf Gartenmöbel, welche pflegeleicht sind, denn die Möbel verwahrlosen gerne in der freien Natur. Meine Eltern holten sich alle paar Jahre Baumstämme aus dem eigenen Wald und bauten sich schicke Gartenmöbel daraus. Der Nachbarwald war ja tabu, aber als der Nachbar unsere ersten Baummöbel sah, wollte er genau die gleichen haben. |