Günstige und frische Pflanzen auf der BlumenauktionBlumen sind schon längst nicht nur mehr im Blumenladen um die Ecke erhältlich, sondern auch in fast allen grossen Discountern und Märkten. Aber woher kommen die Blumen? Denn im Winter wachsen sie nicht unbedingt bei uns in unseren Breitengraden in der puren Natur. Tulpen aus Amsterdam, ja, die sind an Weihnachten und zum Valentinstag begehrtes Grünzeug mit bunten Farbflecken. Blumen in allen möglichen Farben und Formen, die sind auf sogenannten Blumenauktionen erhältlich. Hier kauft der Handel ein. Bereits um fünf Uhr morgens geht es für die Auktionskunden los. Für Frühaufsteher ist das nicht der geeignete Job. Der Blumenpreis richtet sich nach der Nachfrage. Zum Valentinstag werden rote Rosen gerne ersteigert, deshalb steigt hier der Preis überdurchschnittlich hoch an. An Weihnachten sind Gestecke der Renner, deshalb sind in dieser Zeit Tannenzweige und Weihnachtssterne teuer. Die Kunden bieten nicht vor Ort, denn oft bietet man per Telefon und Videoübertragung mit. Die riesen Blumenhallen auf Blumenauktionen werden im Laufe des Vormittags an starken Auktionstagen meist schon geleert. Bei Ladenöffnung kann man als Privatkunde die frischen Blumen gleich im Blumenladen seiner Wahl mitnehmen, die Stunden zuvor noch auf der Blumenauktion gewartet haben. Desto frischer die Blumen sind, desto wertvoller ist der Preis. Die Blumen kommen aus aller Welt. Die Qualität der Blumen spielt besonders für den Blumenfachhandel eine grosse Rolle. Im Discounter neben Butter und Milch kann man zu den niedrigen Preisen kaum die hohe Qualität erwarten, denn Blumenqualität hat ihren Preis. |