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Schlank und warm gekleidet mit trendiger Wintermode

wintermodeIrgendwie ist man im Winter dicker angezogen, quasi vakuumverpackt, und ich muss zugeben, meine weiblich aufgeheizten Reize leiden darunter. Fragen Sie mich nicht, mit welchen Ideen, in welchen Outfits ich bereits bei Minusgraden gefroren habe. Ich gönnte mir einmal ein kurzes Langarmkleid, denn wenn die Beine schon frieren mussten, dachte ich mir, könnte ich meinen Armen wenigstens etwas Gutes tun.

Sie werden es jetzt nicht für möglich halten, aber trotz gemusterter Seidenstrumpfhose und langem Mantel fror ich an den Beinen und war heilfroh, keine Blasenentzündung auskurieren zu müssen.

Getoppt habe ich das Ganze noch, als ich bei -10 Grad einen Termin bei meinem früheren Augenarzt hatte. Ich wollte, dass er sich bei mir entschuldigt und zog mir zu diesem Zweck einen extrem kurzen Rock mit einem noch kürzeren Mantel darüber an, damit der Rock auch gut zur Geltung kommt. Optische Reize züchtete ich dann im oberen Bereich mit einem tief ausgeschnittenen Top, und die Jacke liess ich vorne offen, damit er einen Anreiz hatte, sich bei mir zu entschuldigen. Bitte, die Entschuldigung habe ich nicht erhalten, aber dafür die Blasenentzündung, welche ich zwei Wochen nach meinem Arzttermin noch spüren durfte. Naja, man gönnt sich ja sonst nichts.

Sexy Wintermode für ein wenig mehr Figur

Den obligatorischen Winterrock haben wir bereits angesprochen. Ich finde ihn hilfreich, solange die Temperaturen noch in einem angenehmen Ausmass über Null Grad liegen. Bei Minusgraden empfehle ich den kurzen Rock im Winter nicht mehr, denn krank ist krank und krank wird nur schwer wieder gesund.

Übrigens zieht man sich zum kurzen Rock bitteschön eine aufreizende Seidenstrumpfhose an, die unter dem offenen Mantel oder unter der langen Jacke ihre Reize ausreizt. Man muss ja mit seiner Weiblichkeit nicht so grosszügig geizen. Einst habe ich die Variante schon mit halterlosen Strümpfen ausprobiert und bin dabei zwischen den Beinen im oberen sensiblen Bereich fast erfroren.

Sexy wirkt man als Frau auch in engen Hosenanzügen mit einem vorne offenen Mantel. Ich lasse zu diesem Outfit immer ein farblich passendes Seidentuch am Hals wehen, damit zeige ich, dass man mir in den Hals beissen könnte, jedoch die Beissstellen nicht unseriös offenliegen, sondern schön verpackt auf intime Momente warten.

Wintermode für klirrend kalte Zeiten

Bitte, wenn es Minusgrade im zweistelligen Bereich hat, kann die grösste Weiblichkeit nicht mehr mit ihren Reizen verspielt durch die Winterlandschaft gleiten, denn dann braucht man das ISO OSI Modell, das Sieben-Schichten Modell, eingepackt bis zur Unkenntlichkeit, sodass man nicht mehr weiss, ob ein Mann oder eine Frau unter den Klamotten verborgen steckt.

Der Rollkragenpullover, die dicke Hose, der vorne geschlossene Daunenmantel, der Schal, der sich bis über beide Ohren ins Gesicht wälzt, die dicken Stiefel, noch dickere Handschuhe, und die Wollmütze, jawohl, das ist das perfekte Winteroutfit für eiskalte Tage. Früher kam ich auch manchmal auf die Idee, meinen Schianzug bei dieser Eiseskälte anzuziehen.

Ich lagere die Wintersachen ja separat in einem extra dafür vorgesehenen Schachtelsystem im Keller, denn meine Winterbekleidung braucht viel Platz, obwohl ich nicht sonderlich dick bin, sie kommt jedoch nur selten zum Einsatz, denn bei Grenzwerten im Minusbereich überlege ich mir, lieber ein wenig zu frieren, als mich als Mumie zu verkleiden. Ich bin ohnehin kein Wintertyp und liebe es, mich im Winter zu Hause einzuigeln, wenn es möglich ist. Dennoch muss ich auch im Winter manchmal mein Igelloch verlassen, und dazu benötige ich eben warme, aber weiblich betonte Winterbekleidung.

Wintermode für Männer

Wenn ich ein Mann wäre, bräuchte ich mich um diese Sorgen nicht zu kümmern, ein Kummerkasten weniger in meinem Schlaf- und Ankleidezimmer. Im Mittelalter war ich ja ein Mann, denn da hätte ich es als Frau nicht ausgehalten.

Männer sind schnell angezogen. Mit Hose, Hemd und Pullover steht der Mann sowohl im Sommer als auch im Winter perfekt in seinen Schuhen. Gut, im Sommer darf der Pullover dünner ausfallen oder notfalls wegfallen. Ausserdem kann der Mann hin und wieder bei Bedarf einen schicken Anzug mit Krawatte tragen, und wenn er mit mir zusammen ist, hin und wieder öfters, denn ich stehe auch diesen Businesslook, obwohl ich eher auf das wahre Sein als auf den optisch puren Schein eines Mannes stehe. Zum Schluss ziehen wir dem Mann einen dicken Mantel an, und voila, das Kleidungsproblem ist gelöst. Ich sage Ihnen, im nächsten Leben komme ich wieder als Mann auf die Welt.

 

In den Mantel hinein helfen

Ein Mann muss einer Frau behilflich beim Mantel anziehen sein. Muss er das? Sie werden es nicht glauben, aber mir ist es passiert, dass ich in der Anwesenheit eines Mannes meinen Mantel selber anziehen musste. Die pure, unverschämte Frechheit.

Wie kann eine Frau nun die Aufmerksamkeit eines Mannes auf sich lenken, damit dieser ihr in den Mantel hinein hilft? Ganz klar, das richtige Mantelmodell muss getragen werden. Ich habe mich neulich durchgerungen, einen kurzen, flauschig weichen Mantel zu tragen, der die Sicht auf meinen knackig durchtrainierten Po zur Geltung bringt, aber dennoch edel aussieht.

Tigermodelle sind beispielsweise ein Hingucker mit Niveau. Trotzdem, manche Männer lernen es nie, die können quasi Augenärzte sein und ihren Tunnelblick knapp an der Frau vorbei lenken, damit sie bloss nicht in die missliche Lage geraten, einer Frau helfen zu müssen.

Winterrock

Manche Frauen tragen im Winter Röcke. Ich gehöre zu dieser aussterbenden Rasse, und dazu trage ich Kurzmäntel in der Farbe meines Outfits, damit der männlich antörnende und der weiblich neidvolle Blick direkt auf meine Beine mit der seidig glänzenden Strumpfhose gerichtet ist. Ich trage gerne Röcke im Winter, denn darin fühle ich mich auch noch als Frau, wenn ich mich bis zur Unkenntlichkeit warm einpacken muss. Mir reicht es bereits aus, wenn ich mich in einen dicken Schal einwickeln muss, damit Hals und Ohren nicht versehentlich erfrieren.

Bitte, ein Winterrock muss warm sein und fast bis zum Knie reichen, denn sonst darf man die halbe Wintersaison seine obligatorisch wiederkehrende Blasenentzündung ausheilen lassen und fleissig Damenbinden einkaufen, damit keine gröberen Schäden entstehen.

Wintermantel

Ich habe Mäntel in den Längen ultrakurz bis bodenlang. Und wenn ich es genau nehme, muss ich gestehen, dass mir die mittellangen Mäntel am ehesten zusagen. Man friert in ihnen nicht, und sie lassen den Blick auf eventuell schöne Beine in noch schöneren Stiefeln offen, freie Sicht auf die geballte Weiblichkeit.

Zu lange Wintermäntel schleife ich am Boden mit mir dahin, wenn ich durch den Schnee schlendere. Glauben Sie mir, mein weisser Mantel hat bereits einige Unannehmlichkeiten über sich ergehen lassen müssen. Zu kurze Mäntel lassen den Po jämmerlich erfrieren, die ziehe ich nur in Extremfällen an, wenn ich einen Mann um den Finger wickeln möchte, denn dann führt kaum ein Weg am knackigen Hintern vorbei.

Handschuhe

Liebe Frauen, wenn Sie eine gewisse Bewunderung für Ihre Fingernägel hegen, ziehen Sie sich an kühlen Tagen unbedingt Handschuhe an, denn bei kühlen Temperaturen leiden die Nägel, werden spröde und brechen ab. Als mir zwei meiner im Grunde elastischen Fingernägel einst abgebrochen waren, ging ich zur Nageldesignerin und musste erfahren, dass dies durch die Kälte passiert war. Fürs Nagelstudio war dieser Tipp nicht kundenfördernd, denn ich kam nie wieder zur Nagelreparatur, aber meinen Nägeln gefiel dieser gute Rat. Ich besitze mittlerweile Handschuhe in allen Farben.

Sie sollten griffbereite, greiffreundliche Handschuhe wählen, denn man möchte ja auch Sachen damit anfassen können. Mir gefallen Handschuhe aus Seide, Satin oder ganz weichem Leder, nicht so dick, damit die Finger ihre elastische Freiheit geniessen können. Gut, in Fäustlingen haben die einzelnen Finger die Möglichkeit, sich gegenseitig zu wärmen, aber man kann ausser der Schneeschaufel nicht viel damit anfassen, nur die Schneeschaufel liegt in jeder Hand wie angegossen.

Schimode

Früher traute man sich noch, in der alten Jethose den Hügel, der sich Piste nannte, herunterzufahren. Heute wird man in so einem zeitfremden Outfit auf der Schipiste wahrscheinlich ausgelacht. Ich zog früher sogar rosarote und pinke Overalls an, in denen zwar mein praller Po gut zum Vorschein kam, meine Weiblichkeit jedoch ansonsten litt, wie ein Hase, der im Winter ein Zweitfell bräuchte. Warm war mir im Schioverall nicht, aber trendig sah er zu damaligen Zeiten aus.

Heute hat man sich bei den Materialien für die Schimode einiges einfallen lassen. Die Jeggings gibt es nun als Schihosen, warm und körperbetont zugleich. Die Schijacken sind auch strassentauglich geworden, sodass man sich gleich two in one kleiden kann, fürs Schifahren und fürs Shopping danach. Also unsere österreichischen Schipisten schliessen pünktlich um 16:00Uhr nachmittags, und die Geschäfte viel später, praktisch, gell.

Übrigens, wenn Sie schon einmal beim Aussuchen Ihres Schioutfits sind, kaufen Sie sich eine Schibrille. Viele Leute vergessen diese und wundern sich dann über Augenentzündungen, Netzhautablösungen und andere Unannehmlichkeiten, wenn sie den ganzen Tag ohne Schibrille die Höhensonne und den blitzblank sauberen weissen Schnee mit offenen Augen geniessen. Wenn man durch eine Augenkrankheit blind wird, weiss man die Optik erst so richtig zu schätzen. Und ich nehme jetzt meinen Blindenstock und begebe mich auf die Piste. Bis bald.

 

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