Die attraktive Schimode für glänzende Zeiten auf der Piste Was ziehen wir bloss im Winter zum Schifahren an? Die alte Jethose aus den 70er Jahren hängt zwar vielleicht noch im Schrank, aber wir wollen uns ja nicht verspotten lassen. Tun Sie bitte Ihren Kindern auch den satten Overall aus den 80er Jahren nicht an, denn auch Kinder können grausam sein und lieben es zu lachen, auszulachen, denn man lacht ja am liebsten über die anderen.
Die Schimode im neuen Jahrtausend ist eng und bunt. Snowboarder lieben es zwar weit und locker, aber auch hier werden die Hosen immer enger, denn man will ja auf der Schipiste auch einen knackigen Po sehen, wenn man schon in das frierende und kalte Schierlebnis eintaucht. Als ich in meinem jugendlichen Leichtsinn zum Schifahren ging, musste meine Schibekleidung immer sexy und anschmiegsam sein, deshalb kaufte ich mir immer einen Schianzug, der mir mindestens um eine Nummer zu klein war. Ich bin ja auch nicht unbedingt Schi gefahren, sondern eher in der Schihütte gesessen. Ich gebe es zu, ich bin die Frau der tausend vorübergehenden Verliebtheiten, der tausend heissen Feuer, und das braucht man besonders auf der Schipiste. Ich musste nur darauf achten, dass der Schnee in meiner Nähe nicht zu schmelzen begann. Die bunten Schijacken passen hervorragend zu weissen, engen Schihosen. Bitte vergessen Sie die modischen Schiaccessoires nicht, denn ohne Schibrille erfrieren die Augen, ohne Schihandschuhe erkälten sich die Hände, und ohne lange Unterhose bekommen die Beine einen grippalen Infekt. Wie praktisch, dass man die lange Unterhose unter der modischen Schibekleidung nicht sehen kann, sonst müssten wir wieder lachen. Ein trendiges Schiaccessoire ist das klebende Taschentuch am Ärmel. Das ist ein Taschentuch, welches an einem Klettverschluss angebracht ist, abnehmbar und waschbar. Glauben Sie mir, wenn es kalt um die Nase herum wird, müssen Sie sich schneuzen können. Das ist wichtig für die Nase, sonst holt sie sich einen Schnupfen. Die Schimode muss zu Ihnen passen. Es nützt ja nichts, wenn Sie der absolute Grautyp sind und sich in eine sexy weisse Schihose zwingen müssen. Das Schifahren muss Ihnen Spass machen, und dazu gehört die passende Schimode. Übrigens, die Mütze ist ein absolutes Muss auf der Schipiste, denn sonst jammern die Ohren. Ich weiss, die schönen Haare leiden unter so einer Schimütze, aber Sie können ja einen Kamm für alle Fälle mitnehmen.
Was ziehen wir im Winter an? Die trendige SchimodeWenn der Baggersee irgendwann einmal zugefroren ist, kann man den Bikini zu Hause lassen, damit man nicht erfriert. Man packt die Schiausrüstung vom letzten Jahr aus und muss entdecken, dass man damit nicht mehr im Trend liegt. Früher genügten zwei Bretter, zwei Stöcke, eine alte Jethose, Handschuhe und eine Taucherbrille, die man im Winter als Schibrille nutzte. Damit die Schier auf den Füssen haften blieben, gab es klotzige Schischuhe, in denen man ohne eingebaute Heizung erfrohr. Heute sind Firmen wie Blizzard pleite, denn jetzt muss man sich für die Schipiste stylen. Gott sei Dank sind die Materialien so klug geworden, dass man figurbetonte Schimode tragen kann und trotzdem nicht darin erfriert. Der Mensch kommt unter dem Schianzug wieder zum Vorschein, denn früher erkannte man auf der Saisonkarte nicht, ob es sich um eine Frau oder einen Mann auf dem Passfoto des Schiausweisses handelte. Heute möchte man auf der Piste gesehen werden, damit man nicht von der Pistenraupe überfahren wird. Beim Schifahren ist der Flirtfaktor auch extrem hoch. Man muss ja nicht unbedingt mit dem Pistengerät flirten. |