| Stylen Sie sich mit dem Mode Ratgeber Mit unserem Mode Ratgeber sind Sie immer aktuell angezogen und fühlen sich auch von Ihrer Umwelt unheimlich angezogen. Welche Mode passt zu Ihnen? Mode ist Lifestyle mit individuellem Stil. Jeder Mensch ist individuell und hat seine eigenen Körperformen. So hat auch jeder seine Ecken und runden Kanten, und nicht jedes Kleidungsstück passt gleich beim ersten Mal Hingucken. Nicht umsonst stehen Frauen lange in der Umkleidekabine und probieren mehrere Kleidungsstücke an.
Mode muss nicht immer mit dem letzten Modeschrei verbunden sein. Ziehen Sie sich vielleicht nach dem allerletzten Schrei der Modewelt an und wundern sich, warum Sie die meiste Zeit unvorteilhaft gekleidet sind? Ich verrate Ihnen, woran es liegt. Mode wird von Designern kreiert, welche einen Traum im Kopf ausleben, einen bekleideten Traum, den die perfekt zugeschnittenen Models auf den Laufstegen präsentieren, der aber für nahezu alle normal geschmiedeten Menschen ein reiner Alptraum ist. Und deshalb kaschieren die trendigen Leggings keine normal gebauten Beine, welche auch einmal mit einem richtig leckeren Butterbrot in Form gebracht werden. Die edle Hüfthose liegt auch nur am richtig fettreduzierten bis fettärmlichen Hüftknochen blicksicher an, denn wenn man einen normal sterblichen Bauch besitzt, flackert diese Hose wie eine Laterne zusammen mit den Hüften durch Tag und Nacht, sobald man sie trägt. Wahrlich, man kann sich unvorteilhaft kleiden, wenn man seinen Körperbau nicht ernst genug nimmt. Ich kaufte mir einst ein rot-oranges Kleid, an dem die roten und orangen Streifen sich wie Feuersäulen im Sonnenlicht spiegelten. Dumm daran war nur, dass die Streifen sich quer über das Kleid legten, anstatt aufrecht von oben nach unten zu verlaufen. Ich bin mit meinen 160 cm eine kleine Frau, und deshalb sah ich in diesem Kleid aus wie der letzte Hilfeschrei, obwohl ich damit den letzten Modeschrei lauthals aus meiner Kehle brüllen wollte. Kleine Frauen dürfen durchaus gestreift durch die Welt gehen, wenn die Streifen sich in die richtige Himmelsrichtung neigen. Diese Äquatorklamotten mit ihren Breitenkreisen und Saturnringen sind eher für grosse Menschen geeignet. Kleine Menschen sehen in Klamotten mit Meridianen besser aus. Mode ist auch eine Stilfrage. Möchten Sie locker und leger gekleidet sein, oder wie eine Diva edel und elegant im Luxusoutfit glänzen? Nicht jede Frau fühlt sich im engen Abendkleid wohl, und nicht jeder Mann fühlt sich im Designeranzug männlich genug. Aber auch Ballonkleider sind nicht für jede Frau geeignet. Ich als kleine Frau sehe in Ballonkleidern aus, als ob gerade ein Heissluftballon auf mir gelandet wäre und mich unter sich begraben hätte. Grosse Frauen sehen jedoch zum Ausgleich in sehr kurzen Miniröcken aus, als würden sie nicht genug Geld für ein wenig mehr Kleiderstoff besitzen und zu diesem Zweck gerade auf Arbeitssuche sein. Sie sehen schon, lieber Besucher, jeder Mensch hat Vorteile, die er modisch ausschöpfen kann und Nachteile, die er kaschieren sollte. Gott sei Dank ist in der Modewelt für jeden Menschen genug Platz, um sich entfalten zu können. Ich bete heute schon dafür, dass die Designer nicht irgendwann gänzlich Barbie als Vorlage für die Outfits nehmen, sonst müssen wir uns alle zu Tode hungern und könnten die Mode nie anziehen, da wir im Grab liegen und uns wundern, warum Barbie sämtliche Magersuchten überlebt hat.
Auf den ersten Blick sieht man es nicht, aber wenn man genauer hinschaut, entdeckt man, was ein Mensch unten drunter trägt. Gut, bei dicken Hosen und noch dickeren Pullovern kann man nur raten, welche Dessous am Körper liegen könnten. Vielleicht sollte man hier besser von Unterwäsche sprechen, denn auch eine Angora-Unterhose und ein Feinripp- Unterhemd schmiegen sich zärtlich an den nackten Körper, sobald man unter der Kleidung nur erahnen kann, was ein Mensch noch alles trägt.
Natürlich sind die Angora Schmusekatze und der Feinripp Hundeknochen eine richtige Knochensache, sobald zwei Menschen in wilder Erwartung auf leidenschaftliche Momente zusammen im Bett liegen und sich gegenseitig die Rollkragenpullis und die dicken Hosen ausziehen. Hier würden die edlen, nichts bedeckenden, hauchzart aus Satin oder Seide gefertigten Dessous besser ins Bild passen, denn sie versprechen Leidenschaft pur, überall dort, wo die Angora-Unterhose nur Leiden schafft. Und welche Unterwäsche bevorzugen Sie? Bitte, ich möchte jetzt niemandem sexy Dessous an den Leib pressen, denn ich weiss, dass besonders Frauen die liebevoll gestalteten Panties mit den sexy Blumenmustern bevorzugen. Die stoffmässig unvorteilhaften Tangas, welche den Po in zwei ziemlich gleich grosse Hälften teilen finden nur bei wenigen Frauen Anklang, da sie nicht sexy genug am Körper liegen, sondern eher manchmal förmlich im Körper, wenn man einen zu üppig gerundeten Po besitzt. Panties können aber wahrlich gut an Frauen aussehen, welche einen Pfirsich als Po am Hintern tragen, denn in diesem Fall schmiegt sich das Höschen mit Beinausschnitt vorteilhaft an die Hüften und umschmeichelt die Pobacken. Ich liebe übrigens beides, die Panties und die Tangas, nur falls jemand auf die Idee kommt, mir Unterwäsche zu schenken. Vielen Dank, bitte schicken Sie mir welche in der Grösse 36, neu, Erstbezug, denn ich bin ein Ästhet. Was haben Sie heute an? Bitte, das wollte ich jetzt nur privat wissen, damit ich abwägen kann, ob sich ein nächtlicher Besuch bei Ihnen lohnt. Nicht dass Sie jetzt denken, ich würde Sie ins Hotelzimmer einladen. Bitte, ich bin eine Frau, und aus diesem gegebenen Anlass nehme ich nur Einladungen entgegen. Im Grunde wollte ich nur wissen, ob Sie mit der Mode gehen oder bereits Ihren eigenen Stil gefunden haben?
Ich lebe meinen eigenen modischen Trend aus, klassisch, bürotauglich, manchmal ein wenig overdressed, damit ich mich abends nicht umziehen muss. Das ist direkt praktisch, denn so erspare ich mir mindestens eine jährliche, saisonbedingte Füllung meines Kleiderschrankes. Mein Schrank ist kein Auto, welches mindestens einmal im Jahr vollgetankt werden muss, denn der Inhalt meines Autos, ich meinte natürlich, meines Kleiderschrankes funktioniert über Jahrzehnte hinweg wunderbar, solange ich die gleiche Figur beibehalte. Also spare ich Geld beim Klamottenkauf und beim Essen. Dieses Geld kann ich dann ja für neue Klamotten ausgeben. An manchen Tagen sieht die Kleidungsangelegenheit wirklich düster aus. Entweder man steht kerzengerade vorm Schrank und schaut in ein unübersichtliches Klamotten Wirrwarr hinein, dann findet man nichts zum Anziehen und muss glatt nackt gehen. Oder man zieht sich fürs Büro an und darf sich am Abend erneut auf Kleidersuche begeben, da die nächste Abendveranstaltung winkt. Ich bin ein praktisch orientierter Mensch und gehe zu diesem Zweck gleich mit dem Abendkleid ins Büro. Damit mich die Wände nicht verspotten, ziehe ich mir einen dazupassenden Blazer an. Voila, und schon bin ich gut gekleidet, bis ich mich nachts doch dazu entscheide, mich in meinen kuschelig warmen Pyjama zu begeben. Fragen Sie nicht, was ich im Sommer trage, sonst flehe ich Sie an, mir ein anspruchsvolles Negligee zu schicken, denn ich liebe es heiss, wenn die Temperaturen nachts über den Gefrierpunkt klettern und die Karriereleiter bis an die 20 Grad Grenze der Temperaturskala hochsteigt. Mode muss aber nicht zwingend klassisch ausfallen, denn auch die lockere, für fast alle Anlässe geeignete Jeans kleidet uns prima. Man kann sie als Arbeitshose verwenden, als Freizeithose, für den Stadtbummel, zum Shopping, aber auch fürs Büro. Heute existieren Jeans, die sind mit freiem Auge von Anzugshosen nicht mehr zu unterscheiden. Ich habe meine grosse Liebe in den Stretchjeans gefunden, welche farblich so gut zu meinen farbintensiven Sakkos und Jacken passen. Und wenn ich nichts Passendes finde, kleide ich mich in edlem Schwarz, denn darin wirke ich auch schlank, wenn ich zuvor drei Schokoladen und ein ganzes Wiener Schnitzel gegessen habe. Und was tragen Sie heute? Und was tragen Sie drunter, wenn ich mir die intim ausartende Frage erlauben darf? Sie werden es jetzt kaum für möglich halten, aber auch Modeaccessoires sind Kleidungsstücke, die uns vorteilhaft anziehen können. Ich fühle mich andauernd von Hüten und Schals magisch angezogen. Und Schmuck verfolgt mich wie ein kleiner Stalker, wenn er sich mir in den Weg stellt. Sie sehen schon, Modeaccessoires sind anziehend, wenn man weiss, welche geeignet sind, um den Körper figurbetont zu formen.
Stellen Sie sich vor, Sie tragen ein rotes langes Kleid. Damit Ihre Füsse nicht frieren, dürfen Sie sich ruhig noch dazu passende weisse, goldene, schwarze oder gar rote Schuhe anziehen. Und trotzdem fehlt etwas. Wenn Sie das Haus verlassen, ziehen Sie sich eine Jacke oder wenigstens einen wärmenden Mantel an. Und dennoch fehlt etwas. Haben Sie es auch schon bemerkt? Ihr Hals ist nackt. Schämen Sie sich nicht, mit einem nackten Hals aus dem Haus zu gehen? Hier benötigen Sie vielleicht eine weisse Perlenkette, oder eine Goldkette, dazupassende Ohrringe, damit Ihre Ohren nicht frieren und vor Scham erröten. Sie sollten sich auch weisse Handschuhe anziehen, denn mit nackten Händen sind Sie womöglich ein freizügiger Flitzer, wenn Sie das Haus verlassen. Und trotzdem, es fehlt noch etwas. Haben Sie an die passende Handtasche gedacht? Das Täschchen muss zu den Schuhen passen. Vielleicht setzen Sie sich noch einen roten Hut auf, damit der Kopf mit dem Kleid im Gleichschritt gehen kann. Modeaccessoires sind wichtig, um nicht vollkommen angezogen aus dem Haus zu gehen und dabei ausgezogen zu wirken. Sie formen aber auch unsere Figur. Lange Ketten beispielsweise machen den Körper grösser, denn sie signalisieren eine Art optische Länge. Kleine Menschen sollten keine Accesooires in Übergrösse tragen, denn das sieht aus, als ob ein Panzer in einer kleinen Garage eines Apartments parkt. Grosse Frauen sollten aber bitte auch keine winzigen Modeaccessoires tragen, denn das wirkt so, als ob ein Frosch einsam und verloren in einem grossen Teich von seiner geliebten Fliege träumt, jedoch zu klein ist, um auf Fliegenfang zu gehen, da ihm seine Fliege andauernd im Kopf herum schwirrt. Lieber Besucher, wenn Sie einige Regeln beachten, werden Sie mit Accessoires am Körper nur noch schöner. Tragen Sie schon bequeme Schuhe, oder passen Sie noch Ihre Füsse den Kreationen der männlich orientierten Schuhdesigner an? Ich schwöre, spätestens wenn Sie in die Verlegenheit kommen, mit Ihren hohen Stöckelschuhen über gut angelegtes Kopfsteinpflaster zu gehen, wünschen Sie sich Flügel herbei, um zu schweben, denn die Pflastersteine sind eine wahre Herausforderung für jeden normal sterblichen Fuss. Ich hatte mir einst angewöhnt, nur noch flache Schuhe zu kaufen.
Wissen Sie, wie lange ich nichtsfindend durch sämtliche Schuhgeschäfte schlenderte, bis ich meinen Gesundheitstraum vom flachen Schuh aufgab und mir wieder Schuhe mit Absätzen kaufte. Sitzschuhe finde ich bei jedem meiner Streifzüge durch die Schuhläden, aber damit kann man nur sitzen, die muss man beim Laufen ausziehen und in den Händen tragen. Laufschuhe sehen für mich bequem und doch elegant aus, zierlich und doch fussgerecht anschmiegsam, mit glitzernden Applikationen versehen, aber bitte pflegeleicht aus Leder, mit Lack versiegelt, aber atmungsaktiv. Können Sie mich jetzt ein wenig besser verstehen, wenn ich sage, dass ich so selten passende Laufschuhe finde? Falls Sie Erbarmen mit mir haben, ich trage Schuhgrösse 36, manchmal sind es auch 35er, und ich nehme Pakete per Post an. Neulich entdeckte ich eine Champagnerflasche in Form eines hochhakigen Damenschuhs. Was hat das mit Schuhen zu tun? Wenn Sie Ihre kreativ durchschmutzte Fantasie anregen, kommen Sie bei diesem Gedanken auf Ideen, welche mir offiziell vollkommen fremd sind, aber wer es mag, der mag es eben. Schuhe sind schon lange kein Bekleidungsstück mehr, welches den Fuss vor dem Strassenbelag schützen soll, sondern ein Modeaccessoire für den trendig gestylten Fuss. Männer finden immer Schuhe. Die gehen in die Herrenabteilung des Schuhsalons, schauen sich kurz um, entdecken breit ausgeschnittene Schuhe, ziehen sie an und laufen damit direkt zur Kasse. Frauen sehen sich zuerst nur einmal unverbindlich im Schuhsalon um, denn kaum ein Fuss verbindet sich gerne mit einem Schuh, wenn man die heutige Schuhmode kritisch begutachtet. Wenn eine Frau einen Schuh gefunden hat, dreht sie ihre kritischen Runden quer durch den Laden. Bei dieser Gelegenheit bleibt sie mit den neuen Schuhen bei sämtlichen anderen Schuhen stehen, denn die sehen alle schick aus. Das optisch gut gestylte Auge muss ja die Schuhe auch tragen, deshalb entstehen die Hühneraugen an den Füssen. Wenn die Frau alle Schuhe Ihres blicksicheren Begehrens anprobiert hat, nimmt sie eine Handtasche aus dem Regal und latscht mit dieser in ihren alten Latschen zur Kasse. Und so passiert es, dass wir Frauen jedes Mal losziehen, um Schuhe zu kaufen, und dann doch nur mit einer Handtasche nach Hause kommen, weil es wieder einmal nur Schuhe zum Umhängen geworden sind. Bei mir sieht die Sache trostlos aus, denn ich finde immer nur Schuhe für den Hals. Ich besitze mittlerweile ein riesiges Sortiment an Halstüchern und Schals. Man muss nicht immer mit dem Feuer spielen, um heisse Zeiten zu erleben. Manchmal braucht man einfach nur geduldig abzuwarten, bis der Winter dem nächsten Sommer Platz macht und man das heisse Kaminfeuer gegen die glühende Hitze der Sonne eintauschen kann. Und was tragen Sie im Sommer?
Für mich ist der Sommer jedes Jahr eine kritische Modezeit, denn ich stelle liebend gerne mein Holz vor der Hütte öffentlich zur Schau. Ich brauche es in der Sommerhitze ja nicht zum Heizen, deshalb lege ich es zum Trocknen vor die Türe, indem ich mein Dekollete nur so weit wie unbedingt nötig verdecke. Wie nötig dies ist, sieht meine Umwelt, die sich die tiefen Ausschnitte in Form von tiefen Einblicken ansehen muss. Aber oben ohne ging ich noch nie zum Shopping. Im Sommer dürfen Sie ruhig zeigen, dass Sie ein Mensch sind und nicht nur aus einhüllender Kleidung bestehen. Im Grunde macht die Sommermode echte Menschen aus uns, denn man erkennt Weibchen und Männchen wieder, kann Frauen von Männern unterscheiden, wenn man in den Strassencafes sitzt und den Leuten hinterherlästernd beim Vorbeigehen zusieht. Bitte, das ist menschlich. Wenn ich diesen Zustand hier niederschreibe, sind die Leute empört über ihre eigenen Gewohnheiten. Wenn ich jedoch zusammen mit den Leuten im Strassencafe sitze, und eine Frau im zu knapp geratenen Minirock kreuzt den Weg mit unseren kriegerischen Augen, dann ist die Situation des Flanierens normal. Sommerkleider sind übrigens der Hit jeder Sommersaison. In einem Sommerkleid wirkt jede Frau angezogen und anziehend zugleich, sodass man viele Blicke benötigt, um damit eine Frau auszuziehen. Ein Sommerkleid kaschiert üppige Oberschenkel und einen zu gross geratenen Spitzbauch, wenn es etwas weiter ausfällt. Es betont aber auch das hübsche Dekollete, wenn es mit Knöpfen verspielt eng am Oberkörper liegt und sich sanft an den weiblichen Busen schmiegt. Bei Männern gibt es übrigens ein paar floppige No Gos, wenn die Sonne heiss und gierig vom Himmel lacht. Männer denken irrtümlich, die Sonne würde Gefallen an ihren behaarten Beinen finden, wenn sie sich majestätisch in kurzen Hosen bewegen. Manche Männer tragen dazu Sandalen und weisse Socken. Bei diesem Anblick möchte man am liebsten seine Gitarre auspacken und Mr. Lover Lover singen, denn das ist wirklich erotisch von den Hüften bis zu den Füssen. Mode endet auch beim Mann nicht an der unteren Bauchkante, und deshalb tragen manche Männer farbenfrohe Hawaii Hemden zur Schau. Es gibt ja kein Bier auf Hawaii, deshalb braucht man im Grunde seinen Bierbauch nicht unterm Hemd zu verstecken, und aus diesem Grund sind Hawaii Hemden meist grundlos fehl am männlichen Körper. Halten Sie sich fest, ich habe auch schon Männer in diesem Look entdeckt, denen steht das Outfit ausgezeichnet. Ist es der Charme, die Ausstrahlung oder die farblich generierte Aura des Hawaii Hemdes, die mich so einen Mann als attraktiv einstufen lässt? Ich kann es nicht sagen, aber Fakt ist, auch die Sommermode ist so lange modisch, so lange sie zur Persönlichkeit des Menschen passt. Was ziehen Sie eigentlich im Winter an? Manche Menschen lieben ja das ISO-OSI Modell, das Siebenschichten Modell, welches sie wie eine Zwiebel umhüllt und vor der erfrierenden Kälte schützt. Und mitten drin spazieren Leute durch die winterliche Stadtlandschaft der von Streusalz gepeinigten Bürgersteige, die tragen unter ihrem schicken Mantel einen Minirock. Voila, da spaziere ich entlang. Ich muss jedoch zu meiner Verteidigung zugeben, dass meine kurzen Röcke im Winter quasi Knielänge erreichen, denn man muss ja einen Unterschied zu den Sommerröcken entdecken können.
Ein Renner in jeder Wintersaison ist der Mantel, ob Kurzmantel oder Mäntelchen mit Bodenlänge, der Mantel ist ein Hit. Ich habe noch keinen Winter erlebt, in dem der obligatorische Mantel fehlte. Woran mag das bloss liegen? Ich könnte schwören, es liegt an der Kälte, die der Winter übers Land bläst, denn ohne sie würden wir das ganze Jahr über Sommerkleider tragen. Apropos Kleider: Wenn die Ballsaison beginnt, sollten Sie Ihr Ballkleid bereits gekauft haben, denn sonst müssen Sie sich mit den übriggebliebenen Restposten begnügen. Ich kaufe mir jedes Jahr bis spätestens November mein Ballkleid zusammen mit mindestens einem Abendkleid, denn die Kleider altern stilistisch gesehen nie, also werden es von Jahr zu Jahr mehr in meinem Schrank. Klassisch praktisch. Wenn wir schon den klassischen Modestil ansprechen, so muss ich Sie an dieser Stelle darauf vorbereiten, dass es auch im Winter jedes Jahr neue Farbtrends gibt. Mit den Klassikern Schwarz, Weiss, Grau und Rot liegen Sie immer griffbereit im Modetrend. Wenn aber einmal die Farbe Pink das Rennen macht, wird der Wintermantel zum Schrankbesetzer, so lange, bis die Farbe pink wieder gesellschaftsfähig ist. Ich kaufte mir einige Teile in Beere und einige in der Farbe orange. Bitte, ich bin eine Frau, die bereits in die Jahre gekommen ist, deshalb trage ich selbstbewusst die unmöglichsten Farben am Leib mit mir herum, falls diese den Winter nicht ohne Spott überleben sollten. Ich liebe beispielsweise rosarote Mäntel, grüne Hosenanzüge und pinke Kostüme. Bitte lassen Sie mich nicht in Ihrem verachtenden Hohn erfrieren, falls ich einmal farblich unpassend, richtig aus der Mode gekommen mit Ihnen den Weg kreuze. Ich trage den Mantel mit Fassung. Pullover kommen im Winter auch nie aus der Mode. Ich hasse Pullover, denn mein Hals braucht die öffentliche Freiheit des brustumschmeichelnden Tops, sowohl im Sommer als auch im Winter. Deshalb trage ich winterlich bedingt, den kühlen Witterungen angepasst, brav einen Schal, damit sich mein Hals gegenüber den Pullover Trägern nicht benachteiligt fühlt. Allerdings würde ich zu einem Kaschmirpullover nicht Nein sagen. Meine Adresse kennen Sie ja, falls Sie mir ein Weihnachtspaket schnüren möchten. Wer es im Winter gerne etwas extravagant mag, dem empfehle ich gestrickte Dessous, Strickkleider, Wollkleider, lange Mäntel aus Seide, lange Seidenschals, damit die Strickkleider nicht grossmaschig luftig erfrieren, und trendige Hüte für den extravaganten Kopf. |