Strassenkünstler im Vergleich - der Musiker, das Kind oder der Hund Ein hochinteressantes Experiment hat ergeben, dass nicht jeder Strassenkünstler gleichwertig für seine Leistungen honoriert wird. Zuerst setzte sich ein Musiker in die Fussgängerzone, spielte seine Arien und summierte nachher seinen Verdienst, den er aus dem Hut schabte. Ca. 50 Euro verdiente er in einer Stunde. Danach gaben zwei Kinder musikalisch ihr Bestes, auch wenn die Töne sonderbare Klänge annahmen.
Falsch spielen muss doch auch belohnt werden. Die Kinder ernteten mehr Geld als der Profimusiker. Jetzt könnten wir wahrlich zur bitteren Erkenntnis kommen, dass sich Kinderarbeit lohnt. Zum Schluss stellten sich zwei talentfreie Hunde in die Fussgängerzone und glänzten mit dem, was sie am besten konnten, mit dem Lieb-sein. Voila, sogar die Hunde verdienten in einer Stunde mehr als der Musiker. Fazit: Man muss schon ein echt fauler Hund sein, um gut bezahlt durchs Leben zu kommen. Übrigens verdienten alle Künstler in der Vorweihnachtszeit mehr, da die Leute in dieser Zeit eher zu Spenden neigen. Man gönnt sich ja sonst nichts, da kann man sich schon einmal das gute Gefühl eines reinen Gewissens leisten, wenn man weiss, dass man mit seiner Spende fruchtbaren Ackerboden besät hat. Liebe Besucher, die Hunde haben ein Zuhause, in dem sie von Herrchen und Frauchen mit Gourmetessen gefüttert werden. Arme Kinder suchen dieses Zuhause noch und brauchen Ihre Hilfe. |