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Nutzen Sie die Onlinemedien für Ihre Internetpräsenz

onlinemedienWer oder was ist eigentlich noch nicht im Internet zu finden? Sind wir nicht alle ein wenig online? Wenn wir diesen Satz plastisch betrachten, finden wir jede Menge Wahrheit darin. Man muss ja heute wahrlich keine eigene Website besitzen, um im Internet präsent zu sein. Man kann auch einen Account bei einem sozialen Netzwerk besitzen und diesen mit Inhalten füllen.

Manche Inhalte sind inhaltslos und trotzdem steht so viel drin, dass bei Facebook der Like Button gedrückt wird. Sind Sie eigentlich schon bei Facebook, Twitter oder Xing? Haben Sie vielleicht einen Kanal auf YouTube, suchen Sie nach einem Partner im Netz, chatten Sie? Und wenn Sie sich von allen guten Geistern im Internet distanzieren, so stehen Sie trotzdem mit beiden Beinen fest drin, denn das Telefonbuch spuckt auch Ihre Adresse und Telefonnummer online aus. Aha, Sie besitzen eine Geheimnummer.

Dann stehen Sie mit Haus und Hof online auf dem Präsentierteller, denn Google hat Ihr Haus fotografiert und bei Google Street View ins Schaufenster gestellt. Übrigens besitzen Sie ein grossartiges Häuschen, einfach zum Anbeissen schön. Gut, wenn Sie auch Ihr Haus unkenntlich machen lassen, dann weiss ich auch nicht mehr weiter. Haben Sie womöglich etwas gegen das Internet?

Lieber Besucher, und wenn Sie auch nur ein Handy besitzen, es führen alle Wege ins Netz, denn sogar jetzt, in diesem Moment, während Sie surfen, werden Daten von Ihnen online hinterlassen wie kleine Hasenspuren im Sand. Wenn Sie nicht online sind, haben Sie das hier nicht gelesen. Aber Sie könnten die Sache mit dem grossen Fischernetz positiv sehen, denn sie bietet für jeden die Chance, sich zu vermarkten, zu präsentieren und mit der Welt in Verbindung zu stehen.

Neulich fand ich zwei fast verschollene Studienkollegen von mir auf Facebook. Eigentlich fanden sie mich, also brauchte ich mich um nichts zu kümmern. Man muss ja nicht überall im Netz vertreten sein, aber man kann Sachen nutzen, die früher höchstens in Science Fiction Filmen möglich waren. Ich gehe beispielsweise gerne zu Zara ins Onlineshop, wenn ich zuvor in einer Filiale war und meine Klamotte dort nicht lagernd war.

So kommt man auch zu einem prall gefüllten Kleiderschrank. Die sozialen Netzwerke nutze ich, um meine unverschämt werbebefallene Visitenkarte zu hinterlassen, damit ich eines Tages mit meinem Onlineportal bequem die Bildzeitung überhole. Ich bin ja quasi wie das Internet, ein wenig grössenwahnsinnig, aber in alle Himmelsrichtungen hin offen.

Das pure Leben im Internet

Haben Sie schon einmal über einen längeren Zeitraum nur im Internet gelebt? Haben Sie sich schon jemals ausschliesslich virtuell durch den Tag geschlagen? Ich sage Ihnen, da schlägt man sich wahrlich durch, da erschlägt man förmlich die Zeit. Man unterhält sich nur mit virtuellen Leuten aus dem Netz, chattet, schmiert seine Pinnwand bei Facebook voll und verwendet sein Handy bloss für die Videos, die man auf YouTube zur Schau stellt.

Einige Leute starteten das Experiment, aber lange durchgehalten hat bis jetzt niemand. Liebe Besucher, schreiben Sie mir, ob Sie auch schon einmal im Internet lebten. Ich hatte ja tatsächlich einst diesen Wahnsinn mit vollen Zügen genossen. Ende der neunziger Jahre im vorigen Jahrhundert bekam ich von mir selbst den ersten Computer geschenkt.

Damals dachte ich in meiner geistigen Umnachtung noch, ich würde mit ihm zusammen in Rente gehen. Alles war neu, auch das kleine Internetfenster, durch welches ich in die virtuelle Welt blickte. Ich entdeckte die Chatkanäle des Anbieters Playground. Voila, da war ich richtig, denn meine Faszination kannte keine Grenzen. Ich chattete neun Tage und neun Nächte durch, ernährte mich von Fertigpizza aus dem Ofen, verliess meinen Computer nur, wenn ich duschte, aufs Klo ging oder versehentlich einschlief.

Meine Wohnung war zu meiner Zweithaut geworden. Freunde waren in den neun Tagen und Nächten Tabu. Damals gab es keine sozialen Netzwerke, kein Video und Youtube im Internet. Alles, was ich mitteilen wollte, klopfte ich wie eine Beklopfte in die Tastatur hinein. Ich lernte wahrlich exotische Leute im Chat kennen. Daraus entwickelten sich einige exklusive Treffen, zwei langjährige Freundschaften und eine knapp gehaltene Liebesbeziehung.

Übrigens war ich nach neun Tagen Daueraufenthalt im Internet reif für die Uni, denn dort wartete einer meiner damaligen Professoren auf mein dünnbesiedeltes Erscheinen. Wie lange hält man es heute ausschliesslich im Internet aus, wenn man über Skype und Co Videofonieren kann? Übrigens verbringe ich fast täglich bis zu zehn Stunden vor dem Computer, weil irgendwie muss ich ja das Geld verdienen, mit dem ich mir den kleinen Luxus eines Urlaubs im Solarium leiste.

Sozusagen verbringe ich mein halbes Leben im Internet, ohne dass es mir grossartig auffällt. Leben Sie auch schon im Netz, oder reden Sie etwa noch mit den Menschen persönlich?

Die Vermarktung online - der Gang ins Internet

Die herkömmlichen Zeitungsverleger schreien laut auf, sodass die Zeitungen selbst auch schon vor Schmerz jammern. Die Leser werden immer weniger, denn sie gehen zum Zeitungslesen ins Internet. Dort ist es bequem, gratis und immer um eine Spur aktueller als in der herkömmlichen Tageszeitung.

Das bringt der Fortschritt mit sich. Können Sie sich noch an das Telegramm erinnern? Die E-Mails haben es abgelöst. Und dann war da der Fotofilm, den die Digitalkamera geschluckt und nie wieder richtig ausgespuckt hat. Sogar das alte Telefon an der Schnur mit seiner runden Wählscheibe hat den Weg ins Museum geschafft. Nur das geschriebene Blatt Papier wird immer einige Leser beibehalten.

Wenn nun ein Grossteil der Zeitungsabonnenten ins Internet abwandert, kann man da mit der richtigen Werbung viel verdienen. Man muss die Werbung nur so schalten, dass der Leser interessiert daran ist. In vielen Onlinemagazinen sieht man Werbung, die nicht zum Inhalt passt. Blinkende Banner. Das wollen die Leser nicht. Sie wollen Empfehlungen, die sie interessieren. Wenn die Zeitungsverleger das verstanden haben, lebt das Mediengeschäft wieder.

Mit verrückten Videos bekannt werden wie ein bunter Hund

Sind Sie auch immer auf You Tube unterwegs und saugen sich andauernd so lässige und entspannte Videos rein? Ich habe mich einmal intensiv in den verschiedenen Videos umgesehen. Im Wellnessbereich tummeln sich gar die Schüssler Salze, denn die verrückte und höchst intelligente Tante vom Homöopathiefuchs weiss, was die kranken Leute brauchen.

Die Schüssler Salze Konsumenten erkennt man ja manchmal bereits an ihrem sensiblen, gebückten Gang, gegen den wohl noch kein Salz würzig genug gewachsen ist. Immerhin, die Leute in den You Tube Videos verstehen ihr Handwerk. Man präsentiert voller Leidenschaft ein Homevideo, welches man normalerweise nur den engsten Freunden im Wohnzimmer zeigen würde.

Der Hausfrauenclan und der Otto Normalverbraucher fühlen sich derart wohl mit den Videos, dass Sie gleich mehr wollen und die verschiedenen angepriesenen Homepages besuchen. Und so verdienen die Videomacher auf You Tube beispielsweise Geld. Entweder Sie sind jetzt auch gerade pleite und haben diese geniale Geschäftsidee für sich entdeckt, oder Sie schauen sich ein paar Videos an.

Man hat ja sonst nichts gegen die Langeweile zu tun. Übrigens sind die Top Videos entspannend, verrückt, informativ, skurril, oder alles in einem Aufwasch, damit man gerne gesehen wird und viele Zuschauer erreicht. Das mittelmässige Normalverbraucher Video schafft es leider nicht bis nach vorne, da müssen Sie sich schon etwas einfallen lassen. Übrigens bin ich jetzt auch auf den Geschmack gekommen und werde einmal so einfach blind drauflos filmen.

Nutzen Sie auch fleissig die Onlinemedien?

Wenn man sich dazu entscheidet, eine Zeitung zu lesen, ist dies mit so einem hohen Aufwand verbunden, dass man es quasi als Mission sehen könnte. Im Wort Zeitung steckt der Begriff Zeit drin, und dies ist mit einem erheblichen Zeitaufwand verbunden. Zuerst wartet man Morgens, bis der Zeitungsjunge das aktuelle Blatt Papier lieblos vor die Türe wirft. Ich wartete früher bereits ab vier Uhr morgens mit Spannung auf die täglichen Nachrichten, denn ich bin Frühaufsteher und spät zu Bett Geher.

Wenn ich erst um 10:00 Uhr abends ans Schlafen denke, ist es schon spät für mich, denn nach dem Abendessen fallen mir bereits meine zwei Glasaugen zu. Na, habe ich Sie jetzt dazu animieren können, sich im Internet die Zeitung anzusehen? Bei den Onlinemedien fallen einige lästige Dinge weg. Im Internet gibt es zu jeder Tages- und Nachtzeit neue Nachrichten, und wenn es bloss meine eigenen sind, die hier stehen.

Schauen Sie sich einmal auf Twitter um. Neulich war ich um vier Uhr morgens bei Twitter unterwegs und bin noch Leuten begegnet, die mir sogleich folgten. Twitter besitzt gehorsame, folgsame Leute, die einem bis fast nach Hause folgen, denn einer folgt Ihnen immer. Die Followers werden zu Freunden, wenn man sie artgerecht domestiziert. Onlinemedien haben auch den Vorteil, dass man nicht auf den Zeitungsjungen warten muss, keinen Schritt vor die Türe zu gehen braucht, denn im Winter liegt da bei ungünstigen Wetterverhältnissen manchmal sogar Schnee.

Haben Sie schon einmal eine verregnete oder verschneite Zeitung in der Hand gehalten? Da erkennt man den Wetterbericht auf dem Titelblatt nur noch, wenn man in den Himmel schaut. Ich sage Ihnen, Onlinemedien sind praktisch, solange man nicht unbedingt ein Papier in der Hand halten muss.

 

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