Kunst verkaufen - Vermarktung für Künstler Die ersten Schritte in die Öffentlichkeit sind für manche Künstler viel schwieriger als das Malen eines zauberhaften Van Gogh. Nur, wer seine Kunst nicht für die oberste oder mittlere Schublade in den eigenen vier Wänden herstellt, muss auch irgendwann den Schritt in die Öffentlichkeit wagen.
Wir als Künstleragentur wagen uns immer wieder mal an neue vollkommen unbekannte Künstler heran, wenn uns die Werke überzeugen, denn die Welt ist schnelllebig geworden und möchte Neuheiten sehen. Zuerst sollte man sich eine Mappe mit den besten Werken anfertigen, (ca 10-15 Stück) denn das ist de Visitenkarte eines Künstlers, die Mappe mit den Werken. Dazu ein passender Lebenslauf, mit allen Angaben, denn Galerien möchten wissen, mit wem sie es zu tun haben. Wir sind überhaupt ein Volk, das Menschen bevorzugt, hinter denen Leistungen stehen und nicht unbedingt Leistungen, hinter denen Menschen stehen. In den USA ist es umgekehrt, da steht im Lebenslauf keine Altersangabe und kein Passfoto, das bei uns natürlich nicht fehlen darf. Danach kommen Bewerbungen mit der fertigen Mappe, an Kunstagenten, Künstleragenturen oder direkt an Galerien. Wenn man sich direkt an Galerien wendet, sollte man berücksichtigen, wie sie arbeiten und Seriöse wählen. Und vor allem alles vertraglich regeln. Es ist wichtig für jeden Künstler, Kritik hinzunehmen, ohne dabei umzufallen und wieder für eine der Schubladen zu Hause zu malen zu bauen und zu gestalten. Unterschiedliche Menschen haben unterschiedliche Meinungen und einer ist immer dabei, der etwas negativ bewertet. Wir schwanken auch, je nach Laune und Begebenheit. Davon sollte man sich nicht abhängig machen. Künstler haben manchmal das Gefühl, die Kunst muss allen gefallen, das ist eine Utopie, die nie erreicht wird, sogar grosse Künstler finden keinen Anklang bei manchen Menschen. Eine kleine Homepage tut jedem Künstler gut, damit wagt er den Sprung über die eigenen Stadtgrenzen hinaus, zu einem breitgefächerten Publikum. Durch das Arbeiten der Konkurrenz sollte man sich zwar beflügeln lassen, aber vom eigenen Stil nicht abbringen lassen. Und vor allem sollte man ihn wagen, den ersten Schritt in die Öffentlichkeit, und nicht immer sagen, die neuen Werke, die ich jetzt male sind besser. Es werden immer neue bessere Werke kommen, ein ganzes Leben lang, und es wird immer einer dabei sein, der eines davon negativ kritisiert, damit macht man den Schritt nie. Ich kann allen Künstlern raten, wenn sie ihre Bilder in einer Ausstellung sehen möchten, wenn sie sich in der Öffentlichkeit präsent haben möchten, dann müssen sie die Öffentlichkeit wahrnehmen, und zwar heute, denn morgen und übermorgen und bis zum Ende des Lebens werden immer neuere bessere und vollkommenere Bilder gemalt, Kunstwerke gefertigt. Diese Darstellung ist speziell für Künstler in der bildenden Kunst gefertigt. Maler, Bildhauer, Kunstfotographen usw. , aber auch alle anderen Künstler, Musiker, Tänzer, usw, finden in dieser Darstellung Umsetzung.
Der Künstler muss sich einen Namen und ein Image aufbauenWenn ein Künstler einen guten Namen besitzt, kann er Kreise, Punkte und Linien auf farbigem Hintergrund gut vermarkten und zu Geld machen. Wenn ein Künstler aber noch keinen Namen besitzt, kann er manchmal von Galerie zu Galerie laufen, bis ihm die Zunge bei den Galerietüren hineinhängt, ohne dass ihm eine einzige Galerie eine Chance zum Namensaufbau gegeben hat. Gut vermarkten lassen sich tote Künstler, aber deshalb kann man nicht alle kleinen Künstler sterben lassen, um Geld aus ihrer Kunst zu machen. Trotzdem unterscheiden die Kunstkritiker gute von schlechter Kunst. Eine fundierte Ausbildung und ein Kunststudium an einer renommierten Kunstakademie spiegeln sich in jedem Fall in einem guten und perfekten Kunstwerk wieder. Das reine Talent und Autodidaktik alleine reichen nicht aus für die grossen Galerien, aber für das eigene Wohnzimmer und für die Freunde reicht es allemal aus. Hobbykünstler gibt es wie Sand am Meer. Ich rate jedem Künstler, eine gute Ausbildung zu machen und die Technik zu erlernen, wenn er den professionellen Kunstweg in seinem Leben einschlagen möchte. Man sieht es einem Bild an, ob es professionell gearbeitet ist. Nur die Laien und die Freunde sagen zum Wohnzimmerbild des Hobbykünstlers, dass es wunderschön ist. Zu einer privaten Homepage, auf der meine Hobbies, mein Hund, meine Katzenallergie und ich vorgestellt werden, sagen auch nur die Freunde und Bekannten anhand des Gästebuches, dass es eine schöne und nette Homepage ist. Professionalität und Originalität ist alles. Ausser man lebt von einem Laufpublikum wie ich, welches die Videos als so schlecht ansieht, dass sie schon wieder gut sind. Die Künstler in den MedienIch vermittelte einst Künstler und vermarktete sie so lange, bis ich der Meinung war, nach dem nächsten Künstler gehe ich in Rente. Wahrlich, wer es zu grosser Kunst schafft, der muss einen kleinen bis ausgewachsenen Vogel im Kopf besitzen, denn Künstler sind auf eine liebevolle Art und Weise schwierig. Ich sage nicht, dass ich leicht zu handhaben bin, denn in meinem Kopf bauen sich Spechte, Amseln und andere Vogelarten ständig neue Nester. Neulich war sogar ein Geier in meinem Gehirn zu Besuch, als ich mir in Wien eine Wohnung anmietete, die ich nach einem Tag und einer schlaflosen Nacht wieder aufgab. Ich hatte Glück, aber der Geier im Hirn blieb mir erhalten. Manchmal denke ich, die Vögel in meinem Kopf ernähren sich von meinen Gehirnzellen aus Mangel an geeignetem Vogelfutter. Wahrlich, Autoren sind auch Künstler, auch wenn sie nur mit leeren Worten um sich werfen. Wie vermarktet sich nun so ein Künstler? Wie findet er die passende Galerie? Wie bringt er seine Kunst aus dem eigenen Atelier, aus dem Wohnzimmer hinaus in die weite Welt? Lesen Sie hier alles über Künstler und greifen Sie vielleicht den einen oder anderen Tipp auf, wenn er zu Ihnen passt. Andernfalls kann ich Ihnen ohnehin nicht helfen, denn Künstler besitzen ihren eigenen Kopf, in welchem Belehrungen kaum Chancen haben. Vielleicht ist trotzdem etwas für Sie dabei. |