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Gute Chormusik - Chöre aus aller Welt

musikÜberall, wo zusammen gesungen wird, bilden sich Chöre, die mindestens einmal im Jahr ihr Bestes geben. Am Wörther See in Kärnten (Österreich) findet auch jedes Jahr im Sommer das Festival der Chöre statt. Aber sind denn Chöre noch in Mode, oder hören sich nur noch Oma und Opa den Chor Gesang an? Ist denn die Jugend noch am Chor interessiert?

Dank vieler Schulen, in denen der Schwerpunkt in der Musik mit Instrumentallehre liegt, werden die Chöre nie aussterben. Und einen weiteren Lebensmittelpunkt der Chormusik bilden die ländlichen Gebiete, in denen jeder Zweite ein Vereinsmitglied ist, um bloss dazu zu gehören, denn im Dorf ist man König in einem Verein. Das sehen wir doch schon beim Hausmeister Krause und seinem Dackelverein.

Chorgesang hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Der traditionelle Chorgesang, der manche junge Menschen zum Schmunzeln bringt, stirbt langsam aus. Einige traditionelle Lieder sind aber auch wirklich Folter für die Ohren. Aber abgesehen von den ohrenschmerzenden Ausnahmen, ist die Chormusik ein echter Hinhörer in der Welt der Musik. Wann bekommt man schon so viele Menschen auf einem Haufen dazu, an einem Strang zu ziehen und im Gleichklang zu singen? Nicht einmal bei der Fussballmeisterschaft gelingt es den Leuten, so schön zu jaulen, wie beim Chorgesang.

Chöre singen auf der ganzen Welt unterschiedliche Lieder, aber alle Lieder bilden den selben Kern, nämlich den Gleichklang aller Chormitglieder. Desto gleicher und harmonischer ein Chor klingt, desto lieblicher klingt die Musik in unseren Ohren. Instrumente haben bei Chören wenige Chancen, zum Einsatz zu kommen, denn der Chor selbst klingt wie tausende von Geigen. Natürlich, wenn da einer mitten drin steht und falsch singt, dazu noch laut grölt, ist der ganze Chor im Eimer.

Besonders die jungen und dynamischen Chöre sollten unbedingt gefördert werden, denn sie liefern gute Chormusik, die sich auch junge Leute anhören. Natürlich gibt es in Österreich in Kärnten das traditionelle Kärntnerlied, und auch in Deutschland und in der Schweiz findet man Chöre, die eher an schwermütige und jammernde Katzenmusik erinnern, aber das ist bestimmt eine aussterbende Musikrichtung, denn die schwermütigen Zeiten sind seit den 60er Jahren vorbei.

Chormusik soll Menschen begeistern und das friedliche und feierliche Miteinander fördern, die Harmonie im Mittelpunkt haben und den Gleichschritt fördern. Natürlich ist es auch von Vorteil, wenn man versteht, was da gesungen wird, denn bei dem traditionellen Kärntnerlied beispielsweise versteht man sogar als Eingesessener kaum ein Wort. Ich muss aber sagen, der Chor in Norddeutschland mit seinem Plattdeutsch und den lustigen Pantoffeln gefällt mir sehr gut, obwohl ich ihn nicht verstehe.

 

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Impressum   © Elisabeth Putz

 

 

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