Der Tanz als Therapie - So lernen Sie tanzen Tanzen Sie schon, oder lümmeln Sie noch fleissig am Sofa herum? Sogar auf der hauseigenen Couch kann man tanzen, wenn man sich rhythmisch von der einen Seite auf die andere dreht, dazwischen ein wenig schnarcht und sich dann wieder elegant auf die eine Seite bewegt. Liegend tanzen, im Schlaf fit werden, so nenne ich den trendigen Sofatanz.
Ich sehe den Leuten beispielsweise gerne beim Tanzen zu, wenn ich auf meiner therapeutisch hilfreichen Couch liege. Lets Dance oder Dancingstars schaue ich mir an, wenn ich mich mit einer Tafel Schokolade beschäftige, obwohl ich ahne, dass mich Süssigkeiten nicht gerade figurbetont verformen. Tanzen kann eine Art Therapie sein, welche uns glücklich macht. Erstens braucht man dazu Musik, die unsere Ohren glücklich macht, wenn man die richtige Mischung und Dosierung zu sich nimmt. Dann benötigt man bei einigen Tänzen einen Tanzpartner, der nicht zu gross und auch nicht zu klein ausfallen darf, denn man möchte sich doch entspannt in die Augen sehen können, während man sich gegenseitig auf die Füsse tritt. Wenn der Tanzpartner angenehm riecht und sympathisch ist, tut der Fehltritt auf den eigenen Zeh weniger weh. Sie können aber auch alleine tanzen, sogar oder gerade in Ihrer Wohnung, denn hier schaut Ihnen vermutlich niemand auf die Füsse, wenn Sie sich antirhythmisch im Takt bewegen. Ich tanze meistens gegen den Takt, da ich immer langsamer bin als die Musik, die mich bedödelt. Studien haben gezeigt, dass beim Tanzen Glückshormone im Körper frei werden, ähnlich wie beim Sport. Nun, Tanzen ist ja auch eine Art Sport, man merkt es bloss wegen des Gesellschaftsfaktors kaum. Vielleicht sind Sie jetzt auf den Geschmack gekommen und tauschen Ihr Sofa gegen neue Tanzschuhe ein, denn in denen rutscht man leichter von der Stelle. |