So arbeitet und funktioniert das Unterbewusstsein Ich denke, Sie wissen bereits, dass Sie ein Unterbewusstsein besitzen, denn in ungeahnten Momenten spricht es mit Ihnen. Das Unterbewusstsein ist eine geniale Einrichtung unseres Geistes, mit welcher man sich all die Dinge erklären kann, die für die geistig generierten Gehirnfunktionen nicht direkt plastisch greifbar sind.
So kann ich mir auch immer erklären, warum ich morgens jedes Mal ohne Schuhe auf die Toilette gehe, obwohl ich mir am kalten Fliesenboden ständig meine zart beseelten Füsse erkälte. Früher hatten wir Teppichböden in der Wohnung, auf welchen die nackten Füsse wie auf samtig feinen Wolken dahin glitten, sodass sich mein Unterbewusstsein diesen Effekt eingeprägt hatte und bis heute tief in meinem Inneren konserviert hat. Was ist das Unterbewusstsein?Wo bitte befindet sich das Unterbewusstsein? Ich habe gehört, es liegt in der Bauchgegend, im Solarplexus, deshalb spricht man ja auch vom sogenannten Bauchgefühl, auch wenn man gerade keinen Hunger in der Magengegend verspürt. Unbewusst leide ich den ganzen Tag unter extremen Schokoladenhunger, denn mein Unterbewusstsein hat sich einst eingeprägt, dass Schokolade gut für mein berufliches Seelenheil, sozusagen für meine seelische Karriere ist. Und da ich dem Erfolg ständig wie ein braver Hund hinterher renne, da ich den Erfolgsknochen endlich schnappen möchte, denkt mein Unbewusstes, dass Schokolade meiner Karriere behilflich ist. Sie ahnen ja nicht, welch kreative Diäten ich bereits vollzogen habe. Wie arbeitet unser Unterbewusstsein? Diese Frage stelle ich mir auch jedes Mal, wenn ich mich dabei ertappe, wie unbewusste Reaktionen und Reflexe bewusst in mein übersichtliches Denkvermögen hochsteigen. Ich bemerke direkt, wie aus dem Unterbewusstsein die Dinge in mein Leben aufsteigen, sozusagen kann es nur im unteren Bauchbereich arbeiten. Unbewusste Gegebenheiten ereignen sich in uns aus langjährigen Lernprozessen heraus. Wenn Sie einen Gedanken immer wieder verfolgen, wird er sich in Ihrem Inneren einnisten und Ihre zukünftigen Handlungen bestimmen. Deshalb fahre ich mir ja auch unbewusst ständig mit den Händen in die optisch greifbaren Augen und muss meine eigenen Hautkeime therapieren, weil diese sich dort einnisten. Bewusst mache ich dies bestimmt nicht, denn mein Verstand arbeitet wie eine Maschine am Fliessband, gleichmässig und zuverlässig. Wenn wir jetzt endlich erkannt haben, dass unser Unterbewusstsein all unsere Gedanken und Handlungen speichert, mit ihnen arbeitet und sie wie eingelegtes Gemüse im Reagenzglas konserviert, dann können wir das Unbewusste bewusst steuern, positiv programmieren und auch beeinflussen. Es sind unsere Denkmuster, die positiven und negativen Gedanken, welche das Unterbewusstsein wie PC Programme nähren, wie ein kleines Hausschwein mästen. Machen Sie das Beste daraus und schulen Sie Ihr Unterbewusstsein. Ich übe noch.
Wie spielen Sie nun Ihrem Unterbewusstsein positive Programme auf und löschen die negative Software aus seinem genialen Gedächtnis heraus? Zuerst müssen Sie sich einen unbewussten Gedanken bewusst machen, ihn sozusagen aus der Bauchhöhle, aus der Höhle des Löwen heraus holen und in Ihr Bewusstsein integrieren. Wie sonst wollen Sie erkennen, dass unbewusste Handlungen und Denkmuster Ihrer Karriere schaden könnten? Viele Menschen scheitern im Leben an einigen Stationen, manche Menschen sogar immer an den selben Lebensstationen, weil sie nicht wissen, was sie falsch machen. Wenn man die Leute dann etwas genauer beobachtet, bemerkt man die Fehler, aber die Fehler der anderen sind immer diejenigen, welche man als Aussenstehender sofort sieht. Deshalb habe ich ja einen guten Psychiater, der als Coach an mir verzweifelt. Im Moment müsste er gerade wieder einmal auf dem Zahnfleisch dahin kriechen, denn ich war neulich bei ihm. Lieber Besucher, beobachten Sie sich einmal einen ganzen Tag lang. Wann benötigen Sie die Mutschokolade, wann das Trostbonbon, wann die Seelenmarmelade? In welchen Situationen gleiten Sie aus dem Lot? Und welche Gedanken haben Sie in diesen Momenten? Dann machen Sie sich an die Arbeit und programmieren Ihr Unterbewusstsein um. Können Sie sich eigentlich selbst motivieren? Viele Menschen benötigen eine Motivation von aussen, um beispielsweise glücklich zu sein, um Leistungen zu erbringen. Da fällt mir ein, in meinem Kühlschrank liegt noch eine Tafel Marzipanschokolade. Ich denke, ich werde sie aus dem dunklen Kühlschrank holen und sie erlösen, bevor sie in der kalten Nacht erfriert. Sehen Sie, so schnell habe ich wieder einmal einen äusserlichen Faktor gefunden, denn mit meiner Schokolade gelingt mir der Tag besser, obwohl ich weiss, dass ich damit aufhören muss. Wenn ich es geschafft habe, mich alleine durch mein inneres Ich zu motivieren, dann gebe ich Ihnen Bescheid, denn dann werde ich Guru und Sie mein lukrativer, gut zahlender Kunde. Aha, geistiger und emotional geprägter Anhänger nennt man das, und ich bin dann Ihre Lokomotive. Ich funktioniere übrigens hervorragend, wenn man mich mit gut brennenden Geldscheinen anheizt. Bin ich eigentlich käuflich? Motivation befindet sich also in unserem Unterbewusstsein, denn es ist schwierig bis nahezu unrealisierbar, mit der puren Gedankenkraft bewusst motiviert durch den Tag zu gehen. In so einem Motivationstraining fürs Unbewusste sollte man schon mindestens lernen, das Unterbewusstsein auf Motivation hin zu programmieren, sonst ist man am Abend so müde, dass man keine Motivation mehr zum Zähneputzen besitzt. Wie ungesund! Haben Sie heute schon bewusst Ihre Gedanken beobachtet? Ich tat gestern den ganzen Tag nichts anderes, ich beobachtete mich den gesamten Tag hindurch beim Denken. Das war so langweilig, dass ich am Abend endlich damit aufhörte, den Frühstückstisch, an dem ich gedankenbeobachtend kleben blieb, endlich verliess und mir eine Tafel Schokolade holte. Pfui, und da war es bereits wieder, mein unbewusstes Denken an die seelisch wohltuende Schokolade. Ich hätte meine Gedanken einfach weiter beobachten sollen, dann wäre mir die Schokolade nicht begegnet. Wenn man sein Gedankengut einmal bewusst betrachtet, bemerkt man erst, wie viele negative Gedanken sich im Unterbewusstsein im Laufe der Zeit wie Maden im Speck eingenistet haben. Viele dieser Gedanken sind wahrlich überholt. Ersetzen wir sie doch einfach durch positive Gedanken. Eine direkt gelungene Idee, sein Unterbewusstsein positiv zu stimmen, sind die Bestellungen beim Universum. Man äussert seinen derzeitigen Wunsch, sendet Ihn ins breitgefächerte Universum hinaus und wartet auf eventuelle Resonanz. Bärbel Mohr sitzt seit ihrem Tod direkt an der Rezeption im Universum und nimmt die Bestellungen entgegen. Ich habe mir einst einen Lover beim Universum bestellt und bekam einen Hund. Den konnte ich jedoch nur weiter verschenken, denn ich mag keine Hunde im Bett. Als ich mir jedoch einen Mann bestellte, der direkt ohne Umwege zu mir passt, kam mein Lebenspartner am selben Abend, auch ohne Umwege in mein Leben. So grosse Ereignisse wie der passende Partner, kommen nicht immer sofort per Express Auslieferung, aber die kleinen Dringlichkeiten werden meistens sofort geliefert. Ich schwöre, die Bestellung eines Hamburgers mit Pommes funktioniert immer, wenn man neben einem Fastfood Laden wohnt. Ich bin ein erfolgreicher Mensch, denn bei mir erfolgt immer etwas. Neulich hatte ich den Plan, durch die Weitergabe meiner Visitenkarten zu mehr Kunden zu gelangen, welche sich als Leser für mein Lifestyle Portal eignen. Ich verteilte die Visitenkarten auf öffentlichen Toiletten, und es erfolgte die Entsorgung durch die Kanalisation. Trotzdem schrieben mir zwei Klofrauen, dass sie meine sarkastischen Artikel mit Tiefgang gelesen und als gut empfunden haben. Sie sehen, es erfolgt immer etwas. Erfolg hat mit Saatgut zu tun, habe ich gelesen. Und deshalb müssen wir Gedankensamen einkaufen, welcher positiv gestimmt ist, denn wenn man seinen Erfolg generieren will, braucht man einen Weg von der Aussaat bis zur Ernte hin, der auch nachvollziehbar ist. Ach ja, ich hätte es fast vergessen, so manches Samenkorn ist für die Katze, denn die frisst es unterwegs auf, als sogenannte Wegzerrung. Erfolg hat man erst, wenn man am Ziel ist, auch wenn es ein langer Weg sein sollte. Ich schlendere noch auf diesem Weg so dahin, hoffentlich nicht ins nächste Klo hinein. Haben Sie Ihre Seele schon einmal gespürt? Es gab bereits Leute, die wollten wissen, ob unsere Seele überhaupt existiert und physisch messbar ist. Und tatsächlich ist es einem Wissenschaftler gelungen, die Seele zu wiegen. Dieses kleine Nichts an Gewicht, welches real nicht abzuwiegen ist, nennt sich Seele und ist weitgreifender als alles, was wir begreifen können. Und doch ist unsere Seele klein und sensibel. Sie sollte vor äusseren, negativen Reizen geschützt werden. Meine Seele versteckte sich in meiner Partyphase meines Tochterdaseins hinter einem Vorhang. Heute spreche ich mit meiner Seele, feiere nicht mehr jede Party und arbeite für mein Geld. Durch meine Seele kann ich mich auch täglich mit meinem verstorbenen Vater unterhalten, denn seit er tot ist, spricht er viel intensiver mit mir. Mein Vater erkrankte an Alzheimer, und ich hatte immer weniger Zugang zu ihm, bis er nicht mehr mit mir sprach. In dieser Zeit litt ich wie ein halbtoter Hase, der vom Igel beim Dauerlauf überholt wurde. Als mein Vater verstarb und seine Krankheit zusammen mit seinem Körper im Mahagoni Sarg zurück liess, sprach er plötzlich wieder mit mir. An Alzheimer Patienten kann man die unbewusste Seele gut erkennen, denn sie leiden und ziehen sich wortlos zurück. Die Angehörigen glauben, der Patient bekommt nichts mehr mit, jedoch der Patient selbst braucht Zuneigung und Akzeptanz für sein Anderssein, denn seine Seele leidet und ist noch vollkommen in Takt. Wenn man einen Alzheimer Patienten rügt, bekommt er einen weiteren Krankheitsschub. Die Seele ist immer präsent. Es soll ja wahrlich Leute geben, welche in der glücklichen Lage sind, so viel Energie zu besitzen, dass sie etwas davon abgeben können. Bitte, wenn sich jemand in der unglücklichen Lage befindet, so viel negative Energie zu besitzen, dass er den Überschuss davon abgibt, möchte ich nicht gerade durch sein Energiefeld spazieren. Und hier haben wir sie auch schon, die Energieräuber, die blutschlürfenden Energievampire, welche jedes Mal, wenn sie einem positiv eingestellten Wirt begegnen, eine Party feiern und mit den aufgesaugten Schwingungen im Takt schwingen. Lieber Besucher, Sie sollten positive Energie in sich bündeln und sich vor negativen Schwingungen schützen. Wir wollen ja nicht, dass jemand ein Stück aus Ihrer positiv eingefärbten Aura heraus frisst. Ich schütze mich, indem ich alle neuen Leute in meinem Umfeld neutral sehe, und das fällt mir mit zwei Glasaugen nicht schwer. Ich identifiziere mich nicht mit negativen Äusserungen und Meinungen anderer Menschen, denn es ist nicht mein Empfinden, sondern das der anderen Leute. Wahrlich, auch das übe ich noch, und wenn ich all meine Selbstzweifel abgelegt habe und zur sachlichen Maschine geworden bin, sage ich Ihnen Bescheid. Bis dahin bin ich noch emotional und energetisch angreifbar, aber bis dahin schlägt mein Herz auch noch am rechten Fleck mit einer gewissen Linkstendenz. Der eine Mensch findet das Bild von Mona Lisa schön, und dem anderen gefällt es nicht. Ach ja, ich bin schön, traumhaft schön. Schliessen Sie die Augen, dann erkennen Sie meine Schönheit bestimmt, und wenn nicht, dann ist es einfach Ihre Meinung. So lassen sich beispielsweise Energien filtern. Warum träumen wir? Ich träume manchmal so wirres Zeug, dass ich mich morgens wundere, wo ich eigentlich nachts gewesen bin. Ich wundere mich ohnehin immer wieder darüber, dass ich jeden Morgen nach einem meiner sensationellen Träume wieder in meinem Bett erwache und nicht versehentlich im Traum stecken geblieben bin. Neulich träumte ich, ich sei ein Guru im Mittelalter. Ich erfand das Internet, wollte bloggen, aber meine Mitmenschen kannten noch keine Internetleitungen. Als sie mich am Scheiterhaufen verbrennen wollten, da ich rot gewandet und somit unsittlich gekleidet war, rannte ich auf einen Hügel und scharrte meine Jünger um mich. Plötzlich bemerkte ich, dass ich meine Kreditkarte, die Mastercard, dabei hatte. Die hatte ich bestimmt aus meinem jetzigen Leben mitgebracht. Lieber Besucher, man verarbeitet im Traum das Tagesgeschehen. Manche Träume sind jedoch ganze Wegweiser. Ich träumte einst, dass ich meinem Wiener Augenarzt in Kötschach Mauthen begegnete, in meinem Heimatort. Er war im Traum alt und grauhaarig geworden, hatte jedoch immer noch die gleiche, skorpionartige, ironisch vernichtende Art, die ich so liebe, an sich. Es kann eben nicht immer leckeres und gut aussehendes Wiener Schnitzel sein, wovon man träumt. Als ich ein halbes Jahr später real in der Wirklichkeit mit meinem Augenarzt telefonierte, erzählte er mir, dass er im Nachbarort meines Heimatortes ein Haus besitzt. Um Gottes Willen, jetzt meide ich unbewusst sogar meinen Heimatort, seit ich diese Tatsache bewusst weiss. Grauhaarig und gealtert ist er übrigens auch, was jedoch meinen Glasaugen nicht störend im Weg steht. Ich bin jung und frisch, und im nächsten Traum verarbeite ich bestimmt den vergangenen Traum. Das Unterbewusstsein arbeitet wie ein zuverlässiger Butler, ein gut bezahlter Dienstbote, denn es nimmt alle noch so unrealistischen, esoterisch angesagten Modeaccessoires als real auf und arbeitet gedanklich mit ihnen. So fühlen wir uns in der puren Anwesenheit eines Traumfängers nachts behütet. Ich besitze gleich zwei dieser sagenhaft kuscheligen Exemplare, wobei ich mir den zweiten Traumfänger mit meinem Verlobten teile, denn er benötigt nur einen halben, da er selten träumt. Übrigens träumen wir jede Nacht, nur erinnern wir uns nicht an jeden Traum. Bitte, den Scheiss, also diesen hoch vergeistigten und seelisch unergründlichen, wissenschaftlich interessanten Rohbau, den ich träume, kann man nicht vergessen, denn das muss man sich einfach merken. Da hilft der schönste, gefederte Traumfänger nicht. |