Wie komme ich zu meinem Recht?
In unserem Ratgeber für Anwalt und Recht geben wir Ihnen Tipps für das gemütliche Streitgespräch für zwischendurch. Viele Menschen haben eine Rechtsschutzversicherung und streiten einfach drauf los, auch wenn der Streitwert sehr gering ist. Ein Gerichtstag kann ganz schön teuer sein, und nach einem Urteil hat man manchmal plötzlich keine Rechtsschutzversicherung mehr.
Die Versicherungen haben auch das Recht zur Kündigung. Natürlich, wer einen befreundeten Anwalt hat, der sieht auch überall seine Chancen zu einer Abmahnung oder zu einem kleinen angenehmen Streitchen. Aber ist das denn die Lösung? Wo bleibt das zwischenmenschliche Gespräch? Sicher, jeder Anwalt hat gerne viele Klienten, und Klienten bedeuten Arbeit, Geldeinnahmen und Gerichtsverfahren oder wenigstens Beratungsgespräche.
Wenn eine Sache nicht mit Gesprächen zu lösen ist, braucht man den Rechtsweg. Hier ist ein Rechtsschutz praktisch. Aber für viele kleine Lappalien sollte man ihn nicht mehrere Male hintereinander verwenden. Man kann schon, aber man kann dann auch einmal gekündigt werden. Auch das Gespräch beim Anwalt ist wichtig. Dem Anwalt muss man vertrauen können, denn ein Anwalt unterscheidet sich von einem guten Anwalt in vielen Dingen.
Das beginnt bereits beim ersten Beratungsgespräch. Wenn man sich bei seinem Anwalt nicht wohl fühlt, sich nicht gut beraten fühlt, sollte man ihn schnell wechseln. Anwälte gibt es wie Sand am Meer, in grossen Städten ziemlich viele, und davon einige wirklich gute Anwälte. Auch kann man zuvor Referenzen und Empfehlungen von unabhängigen Instituten und auch von Freunden einholen, wenn man sich einen Anwalt aussucht. Wenn der Anwalt von vielen Leuten in der Stadt weiterempfohlen wird, ist er meistens gut. Auf jeden Fall sollte man seine Rechte wahrnehmen, wenn der böse Nachbar oder Geschäftskonkurrent nicht auf Gespräche reagiert.
Recht im Alltag
Was Recht und Unrecht ist, wissen wir alle, aber trotzdem benötigen wir immer wieder eine gute Rechtsberatung. Wir kennen unsere ethischen Grundsätze und die zehn Gebote. So wissen wir, was wir anderen Menschen nicht antun dürfen. Jetzt wohnen wir aber nicht in der Steinzeit, sondern in einer vollautomatisierten und modernen Gesellschaft.
In dieser Welt existieren neben Grundbedürfnissen und den Weiden und Wiesen auch wirtschaftliche Güter. Und hier beginnen die kleinen Zweifel, was rechtlich machbar und nicht mehr so direkt durchführbar ist. Natürlich müssen sich Anwälte und Gerichte auch um die Menschen aus der Steinzeit kümmern, die ein Mörderchen und ein kleines Totschlägchen auf dem Gewissen haben und nicht erkennen, wenn Dinge nicht ihnen gehören. Wieso existieren auch solche Menschen?
Das fragt sich manchmal auch die Rechtspsychologie. Wenn Sie sich jedoch im Unrecht fühlen, oder besser gesagt, im Recht, und ein anderer dringt in Ihre nicht erlaubte Rechtszone ein, nehmen Sie sich eine gute Rechtsberatung. Die Erstberatung ist an manchen Stellen kostenlos, aber es gibt auch private Anwälte, die verlangen das Höchsthonorar für die Erstberatung. Ob die jetzt immer besser sind, bezweifle ich, denn ich hatte sehr viele Rechtsberater zu unterschiedlichsten Honoraren, bis ich meine damalige Firma verkauft und den Nachbesitzer gepfändet hatte.
Für den kleinen Geldbeutel gibt es die kostenlose Rechtsberatung, erhältlich bei vielen öffentlichen Institutionen. Für den grossen Geldbeutel gibt es den Anwalt Ihres Vertrauens, der meiner Meinung nach nicht so teuer ist, da er bereits viele Unannehmlichkeiten für Sie erledigt hat. Ich bin übrigens ein Laie und gebe Tipps weiter, die ich im Laufe meines Lebens mir erarbeitet hatte.
Obwohl ich Rechtswissenschaften mal studiert hatte, ist mein Universitätswissen nicht das, was ich mir an der Uni erwartet hatte. Man kann nämlich Jus studieren, ohne den Hörsaal oft von innen gesehen zu haben. Studenten der Rechtswissenschaften sind freundliche Geldgeier und verkaufen gerne vollständige Skripten. Wenn Sie Rechtswissenschaften studieren und einen Unishop in Ihrer Nähe haben, schauen Sie doch einmal zu Semesterende hinein und greifen Sie zu den äusserst brauchbaren Skripten.
Was Recht und Unrecht ist, wissen wir im Grunde alle. Doch im Laufe des Lebens suchen zahlreiche Menschen, besonders im Wirtschaftsleben, nach Schlupflöchern in der Gesetzgebung, um Vorteile daraus zu ziehen. Es werden Strohmänner in Unternehmen eingesetzt, wenn der Geschäftsführer nicht mehr so handeln darf, wie er möchte, es werden Steuern hinterzogen und Steuergelder ins Ausland geschafft, denn dort vermehren sie sich prächtiger als im Inland. Wer erwischt wird, bekommt so milde Strafen, dass er mit dem Finger schnipst und dort weiter macht, wo er vor der Gerichtsverhandlung aufgehört hat.
Das soll aber nicht zur Normalität werden. Beobachtungen haben gezeigt, dass in Managerkreisen mit Recht und Unrecht ganz anders umgegangen wird, als im Rest der Welt. Niedrige Straftaten werden zwar hier wenige begangen, aber dafür spielen Geld und Moral keine Rolle. Es wird Zeit für eine Gegenbewegung unter den Managern, damit der Moralverfall nicht in junge Generationen übergeben wird. Manager werden von Unternehmen meist noch mit hohen Abfindungen belohnt, wenn sie Mist gebaut haben. Dabei wissen wir doch alle, was Recht und Unrecht ist. Eines macht jedoch unheimlich zufrieden, nämlich das Universum, welches immer im Gleichgewicht ist und das Gleichgewicht immer wieder herstellt. Nur muss man darauf manchmal laaaaange warten.
So nutzen Sie Gesetzeslücken aus?
Wenn alle Menschen restlos brav und anständig wären, bräuchte man kaum Gesetze. Der Mensch ist aber von Natur aus so gebaut, dass er immer und überall seinen persönlichen Vorteil herausholen möchte. Manche Menschen sind
So wehren Sie sich gegen die Abofalle
Sind Sie schon einmal in eine Abofalle getappt? Da tritt man hinein, wie der Elefant, der in einen Porzellanladen kommt und ein Hochzeitsservice kaufen möchte. Wir übersehen bei der Abofalle die grossen Preisschilder, so wie der
Wie finde ich einen guten Anwalt?
Ihrem Anwalt sollten Sie vertrauen können. Besonders in Grossstädten leben viele Anwälte, die von ihrem Handwerk kaum etwas verstehen.
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