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Was kann die Politik für uns tun?

Politik ist wichtig, keine Frage, aber vor einem Wahlkampf zählen nur die Stimmen. Viele Stimmen erhält man mit vielen Geschenken an die Wähler. Im Grunde ist der Wähler dumm, wenn er seine Stimme dem Verschenker gibt, denn in der Realität kann keine Wirtschaft aufrecht erhalten werden, wenn man versucht, den einzelnen Menschen zu retten. Jeder ist auch ein wenig selbst für sich verantwortlich und sollte aus seinem Leben etwas Sinnvolles machen. Wenn man nur auf Geschenke und Vergütungen baut, verbaut man die Wirtschaft und sein eigenes Leben damit. Wählen sollte man die Partei, die realistisch denkt und arbeitet.

Einst wollte ein Politiker in den Himmel kommen. Er konnte sich nicht recht entscheiden, wo er eigentlich nach seinem Tod hinwollte. Petrus stand mit einem kleinen roten Teufelchen an der Pforte und fragte den Politiker, wohin er nun gehen möchte. Der Politiker wollte wissen, was es denn zur Auswahl gab. Die erste Wahl war ein blauer, kalter Himmel, eine feuchte Wolke, aus der es heraus regnete und viel Arbeit.

Die zweite Wahl war ein Aufenthalt in der Karibik, schöne Frauen und eine enorme Wärme, sodass man Tag und Nacht in der Sonne brutzeln konnte. Der Politiker hatte gewählt, und zwar den All Inclusive Karibikurlaub. Plötzlich stand er mit dem kleinen roten Teufelchen in der Hölle und musste Kohlen schleppen. Der Politiker wollte wissen, was er falsch gemacht hatte. Der Kohlenheizer meinte, die Karibik war vor der Wahl, und die Kohlen sind nach der Wahl eingetreten. In der Karibik sind viele Menschen arm und müssen schuften, ausserdem ist es in der Karibik heiss.

Manche Gespräche in den politischen Talkrunden gleichen einer Talkshow. Hier wird von der Karibik gesprochen und die Sonne versprochen, aber sehr unrealistisch gehandelt. Wir haben einen Staatshaushalt und eine Auslandsverschuldung. Gott sei Dank haben wir davon jeweils nur eines. Wir besitzen Staatsbürger, ein bisschen Geld und Arbeitsplätze. Wenn unrealistisch gearbeitet wird, hat man bald eine Ehefrau, die viel Geld kostet. Der Mann kommt mit dem Schuften nicht mehr nach und leiht sich Geld von der Geliebten.

Das alleine ist schon unrealistisch, denn die Geliebte möchte Geschenke erhalten und kostet im Endeffekt eine Menge Geld. In Zeiten der Wirtschaftskrise weiss mancher Politiker nicht, wem er zuerst helfen sollte, denn diese Wirtschaftslage ist für die Politik ungewohnt und völlig deplaziert. Plötzlich wollen alle Geld, weil wenige Superreiche das System zerstörten und noch reicher wurden.

 

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Impressum   © Elisabeth Putz

 

 

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