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Wie werde ich ein Jungunternehmer?

wirtschaftViele Unternehmer, besonders die Jungunternehmer fangen eines Tages an, ihr eigener Chef zu werden und sind dann Unternehmer mit einer eigenen Firma. Jeder fängt einmal klein an. Der grösste Softwaregigant begann einst als einzelner Mann in einer Garage. Viele Unternehmer beginnen ihre Tätigkeit in einem Einmannbüro in der eigenen Wohnung, was so gross wie ein Büroklo ist.

Wenn am Anfang nicht das grosse Geschäft aus der kleinen Firma wird, geben aber viele Unternehmer wieder auf. Eine gute Sache braucht aber Zeit zum Wachsen. Wenn man die finanziellen Mittel und vor allem die Geduld aufbringt, um ein Unternehmen von der Wohnung aus wachsen zu lassen, dann schafft man sich eine gewisse Grösse an. Manche Unternehmer werden jetzt spendabel und investieren nun in unnötige Erweiterungen. Sie nenen dies Umstrukturierungsmassnahmen, damit der Betrieb weiter wächst.

Sie meinen damit aber ein schnelles und vorzeitiges Wachstum, denn die Ungeduld ist unser ständiger Begleiter. Ich habe einmal im Internet gelesen, dass man seine Webseiten über zwei bis drei Monate anschauen soll, und wenn dann nicht der Erfolg kommt, sollte man es lassen. Das ist Unsinn, denn erst nach einem Jahr bringt eine Website einen gewissen grösseren Erfolg, wenn sie stabil und aktuell gehalten wird.

Wer gut investiert und immer darauf achtet, dass er genügend Rücklagen für sein Unternehmen hat, der wird konsequent gesund wachsen. Ein Unternehmen besteht neben vielen anderen Dingen aus Geduld, harter Arbeit, morgens aufstehen, vielen kreativen Ideen, guter Marktforschung, einem guten Führungsmanagement und vor allem aus dem finanziellen Hintergrund.

Wer Arbeitskräfte einstellt, der muss so gefestigt sein, dass er seine Mitarbeiter auch bezahlen kann. Besonders ein Einzelunternehmer muss am Anfang vieles oder sogar alles selber machen und kann sich keine grossen Ausgaben leisten. Hier fallen viele Einzelunternehmer auf die Kreditfalle herein. Sie investieren, nehmen dafür einen Kredit auf, können ihn aber nicht mehr zurückzahlen, weil das Geschäft nicht läuft.

Man braucht ein gutes Businesskonzept, welches auch marktfreundlich, ja markttauglich ist. Manche Unternehmer sind betriebsblind und produzieren einfach drauf los. Nur ein Produkt, welches die Menschen auch brauchen und lieben, wird sich am Markt etablieren. Alles andere ist die Tätigkeit eines Hobbykünstlers, aber der besitzt einen zweiten, gesicherten Arbeitsplatz, wo er monatlich Geld bekommt.

Wenn Sie eine Firma gründen, denken Sie vorher über das Produkt und die Dienstleistung nach, dann denken Sie über Ihr Geld nach, und dann beginnen Sie vorsichtig und im Rahmen Ihrer Möglichkeiten. Schätzen Sie auch den Markt und Ihre Konkurrenz ein. Wenn tausende und viele etablierte Firmen dasselbe Produkt und die selbe Dienstleistung anbieten, wie Sie, müssen Sie etwas anders sein und noch besser, sonst bleiben Sie auf Ihren Brötchen sitzen. Wenn in Ihrem Dorf bereits drei Bäcker auf 500 Leute kommen, dann sind Sie als neuer und durchschnittlicher vierter Bäcker Ihr bester eigener Brotesser.

 

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Impressum   © Elisabeth Putz

 

 

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