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Wie gestalte ich den Alltag im Büro?

In unserem Ratgeber fürs Büro bieten wir Ihnen Möglichkeiten an, Ihr Büro noch bequemer und leistungsfähiger zu machen. Das Büro ist ein sitzender Arbeitsplatz, wenn man nur die herkömmlichen Bürostandards nutzt. Das Büro kann aber auch ein kleiner Golfplatz werden, ein geeigneter Fitnessplatz für die Bewegung für zwischendurch, oder ein sitzgerechter Arbeitsplatz, der die Wirbelsäule entspannt.

Das bequeme Sitzen beginnt beim Bürosessel. Die Wirbelsäule ist eine echte Säule und kein gekrümmtes Kunstobjekt, dass ewig in die falsche Richtung gebogen werden kann. Auch die Bildschirmarbeit kann für die Augen besser optimiert werden. Ein grosser Bildschirm braucht Platz, aber auch die Schrift am Bildschirm braucht Platz.

Besser sind grosse Schriften, die man bequem aus einer gewissen Entfernung lesen kann, als vier Fenster nebeneinander am Bildschirm, die alle eine winzige Schrift haben, bei der man die Augen zukneifen muss, um sie zu erkennen. Das Büro kann so freundlich und einladend sein, wenn man einige Tipps für den Arbeitsplatz beachtet.

 

Wohnen Sie in Ihrem Büro?

Wer sein Gewerbe eröffnet, beginnt meistens klein, denn klein sind wir auch geboren. Jeder Mensch muss erst wachsen, so wächst auch ein Unternehmen im Laufe der Jahre, wenn man alles richtig macht. Vom kleinen Einmann Unternehmen bis hin zur grossen Firma mit eigenen Büroräumen, ist es meistens ein langer Weg. Nun braucht der einzelne Unternehmer, wenn er seinen Gewerbeschein in der Hand hält, nicht gleich ein eigenes Firmenareal, um zu existieren.

Im Grunde kann er sein Gewerbe auch in seiner eigenen Wohnung ausüben, wenn es das Ziel und die Arbeitsweise des Unternehmens zulassen. So kann er sich beispielsweise einen eigenen Raum zum Büro umbauen und diesen gewerblich nutzen. Dies machen viele Kleinunternehmer, um Kosten zu sparen. Meist bekommt man Gewerbeobjekte erst ab einer gewissen Fläche zur Verfügung gestellt.

Darauf kann man seinen eigenen Aldi bauen. Aber der Kleinunternehmer braucht nicht so viel Platz wie ein ganzes Einkaufszentrum. Büroräume sind auch oft schwer für den Gewerbeanfänger zu bekommen. Nicht selten möchten die Vermieter von Büros eine Gewinnbilanz der letzten Jahre sehen, bevor sie ein Gewerbeobjekt an einen potentiellen Mieter vergeben.

Nun besitzt aber der Kleinunternehmer im ersten Jahr weder eine Bilanz noch eine Gewinngarantie, wenn er doch gerade erst beim Gewerbeamt seinen Gewerbeschein abgeholt hat. Vielleicht kommt die Steuernummer auch erst hinterher gelaufen. Das sind keine guten Voraussetzungen für das Anmieten eines Gewerbebüros. Hier tun es noch locker die eigenen vier Wohnwände.

Auch die eigene Wohnung, zumindest Teile davon, lässt sich als betriebliche Nutzung in die Steuererklärung mit einbeziehen. Jeder Verbrauch, beginnend von der Fläche des Büroraumes bis hin zu den Stromkosten, kann steuerlich abgesetzt werden. Deshalb lohnt sich für den kleinen Unternehmer eine Wohnimmobilie sehr gut als Gewerbeimmobilie.

Für die Aussenpräsenz kann man sich notfalls auch ein virtuelles Office mieten, welches um einiges günstiger ist, als ein echtes Büro. Wer jedoch von Beginn an auf eine grosse Aussenpräsenz bedacht ist, muss sich wirklich eine geeignete Gewerbeimmobilie mieten oder am besten kaufen. Die kann er dann nach seinen Wünschen kundengerecht präsentieren.

Kreative Tipps für Ihre Büromöbel

Jeden Arbeitstag verbringen wir im Büro, wenn dies unser Arbeitsplatz ist. So verbringen wir mehr Zeit im Büro als in unseren eigenen vier Wänden. Mindestens 200 Tage im Jahr arbeiten wir im Büro. Hier sind die Sonntage und Feiertage, eventuelle Samstage und Krankmachtage bereits weggefallen. Wer sich in seinem Büro nicht unbedingt wohl fühlt, der macht natürlich öfter krank als einer, dem sein Büro direkt ans Herz gewachsen ist.

Wie schafft man es, sein Büro zu mögen? Das ist eine leichte Arbeit, wenn man hingegen bedenkt, wie man es schaffen könnte, seinen Chef zu mögen. Frauen tun sich da leichter, ihren Chef zu mögen, manche lieben ihn sogar. Aber besonders die Frauen sind es, die ihren Büroplatz nicht lieben können. Da schleichen eventuelle Hyänen durch das Grossraumbüro, auch wenn im Winter eigentlich keine Insektenplage droht. Oder es stapelt sich haufenweise Arbeit zwischen dem Nagellack und der Haarbürste am Schreibtisch.

Da das Büro einer der besten Arbeitskollegen und Freunde des Büroangestellten ist, muss es individuell gestaltet werden. Wer einen abgeschlossenen Büroraum für sich nutzt, der kann sich seine Büromöbel meist selbst aussuchen. Hier sollte man auf Bequemlichkeit und auf die Wirbelsäule achten. Immerhin sitzt man den ganzen Tag auf seinem Schreibstuhl und bewegt sich nur wenige Zentimeter.

Auch das Licht in seinem Büro sollte man berücksichtigen. Augen mögen helles Tageslicht am liebsten. Bei ungünstigen Lichtverhältnissen und Computerarbeit werden die Augen schnell müde und mögen eines Tages nicht mehr hinsehen, wie das Büro immer im gleichen Look vor sich hindämmert. Vielleicht haben Sie auch etwas Platz in Ihrem Büro für einen Ball, ein kleines Golfball Loch oder einen Basketball Korb.

Sport zwischen den Bürotätigkeiten lockert den Körper und den Geist auf. Auch das Grossraumbüro kann man individuell gestalten, wenn man den anderen Büroangestellten mit seinem individuellen Stil nicht auf die Pelle rückt. Der Schreibtisch kann mit guten Lichtquellen ausgestattet werden, der Sitzsessel kann bequem und wirbelsäulenfreundlich aussehen, und kleine Sportübungen können auch im Grossraumbüro das Gehirn lockern. Jetzt wird der Arbeitsalltag endlich zum entspannenden Erlebnis in der Büroraumwelt.

Der kleine Büroschlaf sorgt für Power danach

Wer viel schläft, der ist immer ausgeruht. Dieser Spruch gilt übrigens auch für die saubere Toilette, wenn man sagt: Wer viel sitzt, ist immer ausgeruht. Besonders im Büro sollte man öfters mal Pause machen, wenn der Chef gerade im Aussendienst ist. Das gilt natürlich nicht für die besonders fleissigen Mitarbeiter, die sich extra eine Schleimspur zu ihrem Chef bauen, auf der sie hoffentlich nicht ausrutschen.

Der Büroschlaf ist dennoch wichtig, denn er ist eine lebensverlängernde Massnahme. Halten Sie Ihr kleines Nickerchen im Büro, wenn Sie an Ihrem Leben hängen. Wann sollten Sie schlafen? Nutzen Sie die Mittagspause zum Schlafen, nachdem Sie etwas gegessen haben. Eine viertel Stunde reicht bereits aus, und Sie sind wie ein frisch gebackener Kuchen, knusprig und kross, locker und flockig unterwegs.

Ihre Leistungsfähigkeit steigert sich, und die Arbeit erledigt sich viel schneller. Übrigens sitzen Sie nach dem kleinen Büroschlaf nicht den ganzen Nachmittag gelangweilt herum und warten auf Ihren heiss ersehnten Feierabend. Vielleicht nehmen Sie ein kleines Kissen ins Büro mit, damit Sie weicher liegen, denn wer sich gut bettet, der schläft bequemer. Ihre Schmusedecke und den Schnuller Ihres Kindes können Sie zu Hause lassen.

Was bewirkt der gesunde Büroschlaf?

Wenn der Tag im Büro wieder einmal lang wird und auch schon unheimlich lang beginnt, möchte man sich einfach auf seinen Schreibtisch legen und eine Runde schlafen. In vielen Büros denken die Mitarbeiter das Gleiche, aber in fast allen Büros ist der Büroschlaf nicht gerne gesehen und äusserst peinlich. Jetzt müssen wir aber den kleinen Müdigkeitsanfall mitten in der Arbeit und in der Arbeitszeit vom Tagestief unterscheiden.

Natürlich ist der kleine Müdigkeitsanfall im Büro peinlich, aber der Schlaf um die Mittagszeit herum tut jedem Menschen gut. Der Büroschlaf zu Mittag, auch Powernapping oder Mittagsschlaf genannt, der entspannt den Körper und regt die Gehirnzellen an. Nach dem Büroschlaf kann man sich besser konzentrieren und ist am Nachmittag noch einmal wunderbar leistungsfähig.

Am besten macht man seinen Mittagsschlaf nach dem Mittagessen. Natürlich haben erst wenige Unternehmen Vorrichtungen und Ruhezonen geschaffen, damit man seinen Mittagsschlaf da auch halten kann. Viele müssen sich wirklich auf den Schreibtisch legen und sich ein Kissen mit ins Büro nehmen. Manche Manager buchen sich für das Powernapping auch stundenweise ein Hotelzimmer.

Der Büroschlaf ist gesund, wenn er um die Mittagszeit gehalten wird und nicht länger als 10 bis 20 Minuten dauert. Wer länger schläft, der ist nachher noch müder als vorher, weil dann fällt der Körper wieder in eine tiefe Schlafphase. Nur der kurze Mittagsschlaf im Büro ist gesund für den Büroalltag.

 

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