So wehren Sie sich gegen die Abofalle
Sind Sie schon einmal in eine Abofalle getappt? Da tritt man hinein, wie der Elefant, der in einen Porzellanladen kommt und ein Hochzeitsservice kaufen möchte. Wir übersehen bei der Abofalle die grossen Preisschilder, so wie der Elefant die grossen Teller nicht zu sehen scheint und im Porzellanladen alles platt tritt. Im Internet stolpern wir gerne über so eine kleine Abofalle, aber ab heute nicht mehr, denn hier kommen die Merkmale der Abofalle.
Lieber Besucher, Sie suchen bestimmt nach Gratisangeboten, Gewinnspielen oder Tools, kleinen Applikationen oder Routenplanern. Überall gibt es diese Angebote gratis, nur nicht bei der Abofalle, denn die Maus rennt ja auch nicht kostenlos und schadenfrei in die Mausefalle. Wenn die Maus eine Mausefalle bewohnt, dann hat das meistens einen Sinn, wenn die Katze gerade nicht zu Hause ist oder satt auf dem Teppich liegt.
Wenn Sie lieber Besucher auf eine Internetseite kommen, auf der die Kosten und Preisangaben so klein sind, dass man sie mit der Leselupe suchen muss, dann tappen Sie in eine Abofalle. Wenn Sie glauben, dass das Angebot gratis ist, müssen Sie die Rechnung nicht bezahlen. Die Betreiber von Abofallen arbeiten mit Ihrer Angst und der Dummheit der Leute, denn ein paar bezahlen immer alles, was ihnen in den Briefkasten flattert. Erst wenn eine gerichtliche Vorladung kommt, müssen Sie Ihren Anwalt aufsuchen, aber darauf können Sie lange warten. Abofallen sind Kosten, die für ein Angebot unverschämt hoch sind, auf den ersten Blick nicht sichtbar sind und den Verbraucher verwirren. Und darauf, lieber Besucher, fallen Sie doch jetzt nicht mehr herein.
|