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Sind Haarfarben jetzt gefährlich?

blonde-haareNeue Studien haben ergeben, dass sich in vielen Haarfärbemitteln gesundheitsgefährdende Stoffe befinden, welche dem Haar schaden, der Kopfhaut zusetzen, Allergien auslösen oder Schlimmeres anstellen. Natürlich leidet nicht jeder Mensch unter diesen gesundheitlich bedenklichen Haarfarben, aber wenn es einen erwischt, leidet man oft sein ganzes Leben lang.

Jetzt stelle ich mir gerade so eine ätzende Allergie vor, die meine Kopfhaut oder Gesichtshaut befallen könnte, wenn ich mir mein heissbegehrtes Blond herbei sehne und mir meine Haare färben lasse. Und genau in diesem Gedanken, den ich neulich hatte, verzichtete ich auf das Blond und begnügte mich mit meinem natürlichen Haarlook, mit dem verführerischen Brünett. Beim Gedanken an Haarfarbe bekomme ich jetzt glatt imaginäres Kopfhaut-Jucken. Wenn mein Friseur dies hier versehentlich liest, reisst er mir die Haare samt den Wurzeln aus.

Liebe Besucher, Sie müssen jetzt nicht in pure Panik verfallen, wenn Haarfarben eventuell Ihre Gesundheit anknabbern, denn Sie besitzen ja zum Glück noch Ihre eigene Haarfarbe. Welche Haarfarbe haben Sie eigentlich? Mausgrau, Rehbraun, Kaminkehrerschwarz, Brünett? Ich sehe schon, lieber hätten Sie Ihre Haare in einem Look aus purem Rot, leuchtendem Sonnenblond, Engelsgold, Kastanienbraun, denn die Kastanien haben wir sogar als Marroni zum Fressen gerne, oder Pechschwarz, damit im Winter der Kontrast zu unserem ungebräunten Gesichtsteint besser zur Geltung kommt.

Ich mache Ihnen einen Vorschlag: Wenn Sie sich vor künstlicher Harrfarbe fürchten, probieren Sie Ihren natürlichen Look aus, denn er passt hervorragend zu Ihren Wimpern, zu den Augenbrauen und dem Rest von Ihnen. Übrigens müssen junge Leute unter 16 Jahren ohnehin jetzt ihren Ausweis vorzeigen, wenn sie an der Supermarktkasse die begehrten Haarfarben einkaufen wollen, damit ihnen die Färbemittel wieder abgenommen werden, denn es gibt keine extra Haarfarbe mehr für Leute unter 16 Jahren.

 

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Impressum   © Elisabeth Putz

 

 

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