Lifestyle

 Home

Beauty

Business

Esoterik

Flirten

Lifestyle

Medien

Mode

Reisen

Shopping

Technik

Wellness

Wohnen

 


 

 

Elisabeth Putz - Autorin und Bloggerin

Elisabeth Putz mit einer roten RoseElisabeth Putz, die Autorin für alle Fälle schreibt über sich. Einst begann ich zu schreiben und suchte einen Verlag. Ich stellte mir vor, der Herr Bertelsmann Verlag steht vor meiner Haustüre und fragt, ob ich zufällig ein Buch geschrieben hätte, das er verlegen könnte.

Ich stellte mir vor, der Herr Lübbe Verlag klingelt ebenfalls an der Türe und möchte mein Buch auch verlegen. Ich sagte in meiner grenzenlosen Vorstellung, dass der Herr Bertelsmann Verlag bereits im Wohnzimmer sitzt, dass aber noch eine Tasse Kaffee für den Herrn Lübbe Verlag übrig ist und ich mich auf einen tollen Vertrag freue.

Das war vor 12 Jahren, als ich im Alter von 21 Jahren zu schreiben begann und mein erstes Buch veröffentlichen wollte. Ich danke hier an dieser Stelle offiziell meinem Verleger Kurt Stellfeld, der sich um meine unvollkommenen, aber vollkommen verrückten Bücher gekümmert hat, und der sich auch um meine damalige Orientierungslosigkeit gekümmert hat. Danke Herr Stellfeld, Sie werden immer einen Platz in meinem Herzen haben.

Auch danke ich seiner Frau, die mich immer trösten musste, wenn wieder einmal eine meiner Beziehungen auf verrückte Art und Weise den Fluss des Lebens hinunter geschwommen war und ich massenweise Taschentücher vollschneuzte. Heute habe ich einen vollkommen anderen Weg als Autorin eingeschlagen und habe das Schreiben zu meinem beruflichen Handwerk gemacht. Es lebe der Lifestyle!

 

Affirmationen von Elisabeth Putz

Hier stelle ich Ihnen meine ganz persönlichen Affirmationen vor. Ich glaube an die Macht des Unterbewusstseins und arbeite mit positiven Gedanken. Wer seine Gedanken im Griff hat und täglich auf seinen positiven Gedankenfluss achtet, wird langfristig in allen Dingen im Leben erfolgreich sein. Da ich ohnehin ein wenig grössenwahnsinnig bin, ich bin ja auch im Jahr des Drachen geboren, fallen auch meine Affirmationen etwas grössenwahnsinnig aus. Ich bin der Meinung, man muss an das Unmögliche glauben, damit das Mögliche schnell eintritt und das Unmögliche gleich darauf eintreten kann.

Elisabeth Putz ganz privat

Mein Privatleben geht niemanden etwas an, aber weil Sie lieber Besucher gerade hier sind, erfahren Sie ein paar Eckdaten aus meinem Privatleben. Ich liebe die Farbe rosarot, ziehe deshalb auch hin und wieder rosarote Kleidung an, auch wenn ich darin aussehe, wie ein Bonbon. Ich liebe absolut die Farbe rot, und deshalb ist mein halber Kleiderschrank rot. Ich liebe rote Rosen, und hatte deshalb auch schon einmal von einem Unbekannten einen Eimer voller roter Rosen vor die Türe gestellt bekommen.

Der Postbote in Salzburg schenkte mir ebenfalls einen Strauss roter Rosen, und ich erwarte ständig neue rote Rosen, die hoffentlich von meinem Lebenspartner kommen. Mein grösster Wunsch ist es, zwei himmelblaue Augen zu bekommen, damit ich die Welt mit meinen Augen wieder verunsichern kann. Deshalb setze ich mich im Rahmen meines Lifestyle Onlineportals trendig für die Augenforschung ein, damit der Laden endlich einmal in Schwung kommt.

Mein Lebensmotto ist, alle Menschen so zu lieben, wie mich selbst. Übrigens liebe ich mich wirklich sehr, ich bin richtig verliebt in mich, bin wunderschön und strahle auch so einiges aus. Und genauso denke ich über die Welt und den Rest der Welt. Ich liebe ausgefallene Pralinen mit Nougatfüllung, und damit ich nicht alle Pralinen auf einmal aufesse, versperre ich sie immer in einer Box, die ich vor mir selbst verstecke. So schützt man Schokolade vor sich selbst.

Ich liebe meine Arbeit so sehr, dass ich immer schöner werde durch meinen Beruf. Ich bin die Frau der eindeutigen Zweideutigkeiten und spreche deshalb manchmal dreideutig, aber wer mich kennt, weiss mich zu schätzen. Ich bin leicht zu begeistern, leicht zu beeindrucken, aber doch schwer zu bekommen und kaum mehr zu haben, wer es aber dennoch wagt, steht vor seiner Lebensaufgabe. Kommt Aufgabe nicht von aufgeben?

Ich spiele gerne mit dem Feuer, denn wer mit dem Feuer spielt, erlebt heisse Zeiten. Deshalb baue ich mir immer eine rot gelb orange Aura um mich auf, die wie ein Feuer heiss und sonnig durch Wände und Türen, durch Fenster und ganze Entfernungen hindurch strahlt. Hatte ich etwa schon erwähnt, dass ich grössenwahnsinnig bin? Und ansonsten bin ich auch nur eine Frau, die weiss, was sie will, weiss, was sie kann und weiss, was sie an sich hat.

Elisabeth Putz und ihr Privatleben

Ich bin Autorin aus Leidenschaft und muss immer über alles schreiben, was mir im Leben begegnet und mich und andere Menschen bewegt. Ursprünglich wollte ich nicht mehr als Autorin arbeiten, da man mich andauernd ins Comedyeck gestellt hat. Das muss wohl an meinen einfach strukturierten Gehirnwindungen liegen, die sich in jeder Hinsicht gegen Unpässlichkeiten und Fettnäpfchen winden.

Privat ziehe ich mich gerne in mein Mauseloch zurück, weil ich ohnehin überall sofort auffalle und nirgends so richtig anonym durch die Menschenmasse durch gehen kann. Ich liebe es zu schlafen. Manche Menschen behaupten, ich verschlafe mein halbes Leben. Das stimmt nun aber wirklich nicht, denn ich verschlafe zwei Drittel meines Lebens. Ich hatte einst 17 Stunden am Stück geschafft zu schlafen.

Privat rühre ich ungern mein Telefon an, da ich beruflich immer telefoniere, wenn ich nicht gerade schreibe oder mit meinem Camcorder spreche. Es gab Zeiten, in denen hatte ich mein Handy monatelang ausgeschalten. Was für ein Glück für meinen Handyanbieter, wo ich doch immer brav die Grundgebühr bezahle. Mein Handy und ich, wir gehen übrigens gemeinsam in Rente, denn ich möchte kein neues haben.

Ich hänge an meinem Modell aus dem vorigen Jahrhundert. Privat kann ich ganz schön schwierig sein, es ist aber bis auf einige Leute noch niemand an mir verzweifelt. Das muss an den absurden Konstrukten in meinem Gehirn liegen.

Elisabeth Putz und die ungeschminkte Wahrheit

Wahrlich, es stimmt, ich schminke mich nicht. Einst kaufte ich mir einen Lippenstift, einen Lidschatten und einen Eyeliner und wusste nicht, wie ich die Sachen leer machen sollte. Kann man sein dekoratives Make Up überhaupt restlos verbrauchen? Das ist direkt eine Herausforderung, würde aber die Umwelt sehr freuen. Ich lackiere mir nicht einmal meine Fingernägel.

Einst kaufte ich mir einen rosaroten Nagellack und streichelte so an meinen Fingernägeln herum. Ich sah aus, wie ein rostiges Auto, welches man ungenau in edler Pfuscharbeit lackiert hatte. Achtung, ich bin trotzdem eine Mogelpackung, denn ich verschönere mich dort, wo man es nicht unbedingt sieht. So lasse ich mir meine Haare färben, auch wenn mir mein Friseur immer wieder versucht, ein billiges Blond unterzujubeln. Einst färbte ich mir in einer meiner geistigen Umnachtungen meine Haare rot.

Ich sah aus, wie ein rostiges Dach, da lief sogar der Teufel vor mir davon. Haben rostige Dächer nicht einen feuchten Keller? Ich betreibe Antiaging von aussen und innen, seit ich entdeckt habe, dass es so etwas wie eine Schwerkraft gibt und der Zahn der Zeit an mit nagt. Ich möchte ja keine Orangenplantagen auf meiner Haut anbauen und meine Oberweite eines Tages bei den Knien suchen.

Elisabeth und das Musical

Ich liebe das Musical Elisabeth. Natürlich, ich liebe ja auch mich hemmungslos und ohne jedes Tabu. Im Grunde bin ich verrückt nach dem Musical Elisabeth, ich bin ja auch verrückt nach mir selbst. Da meine grenzenlose Begeisterung für Musicals und speziell für das Musical Elisabeth undimensional grosse Auswüchse bekam, kaufte ich mir einst einige Musicals als CDs, als Notenbücher und in Textform.

Ich übte so lange, bis ich die Musicals singen konnte. Immerhin, für eine Sondervorstellung in der Badewanne reichte mein Talent aus. Das Badewasser muss sich aber doch letztendlich ein wenig gelangweilt haben, denn das wurde nach einer Stunde, sozusagen nach dem ersten Akt, kalt, und der Badeschaum flüchtete mitten in der Vorstellung. Aber die Handtücher blieben bis zum Ende meiner singenden Musical Vorstellung an den Haken hängen.

Brav, sehr brav! Nun, als eingefleischter Musical Fan war ich auch einst in Bochum und sah mir den Starlight Express an. Ja, der Champagner in der Pause verdrehte mir gleich den Kopf, sodass ich mich kopfüber in meinen damaligen besten Freund verliebte. Wie war das bloss möglich? Heute weiss ich, beste Freunde soll man bitteschön in Ruhe lassen. Nun, das Musical Elisabeth surrt mir heute noch in den Ohren herum, denn ich will so bleiben, wie ich bin.

Elisabeth Putz und die Leidenschaft für Heinz Erhardt und Heinz Schenk

Ich gebe es hier offen zu, ich bin ein wenig verstaubt, aber mein alter Staubsauger hat leider einen vollen Staubsack, und deshalb kann ich die Staubschicht an mir nicht mehr aufsaugen. Ich habe eine Vorliebe für Heinz Erhardt und Heinz Schenk. Der blaue Bock macht mich ganz wild. Und das Lied - Fährt der alte Lord fort, fährt er nur im Ford fort - das Lied verleiht mir Flügel, als ob ich vier Räder unter meinen Beinen bekommen würde.

Haben Sie schon einmal die unverschämten Zeilen zwischen den Zeilen entdeckt, wenn der Lord fort fährt? Heinz Erhardt hatte sich bestimmt einige schmutzige Gedanken gemacht, als er den alten Lord durch England schickte. Ich oute mich an dieser Stelle, falls es einer noch nicht bemerkt hat. Ich bin ein grosser und hoffnungslos verliebter Fan von Heinz Erhardt, Heinz Schenk, Dieter Hildebrandt und dem Kabarett.

Das Kabarett ist so hemmungslos indirekt. Man kann hier noch zwischen den Zeilen lesen und seine eigenen, imaginären Bilder in die einzelnen komischen Szenen integrieren. Wenn man einen Gedanken unter der Gürtellinie hat, so ist dies beim Kabarett noch ein Gedanke, der hinter einem seidenen Schleier verborgen bleiben darf und friedlich in seiner intimen Atmosphäre ruhen kann. Bei Comedy Stars wird uns ja jeder Gedanke in der Hosengegend direkt um die Ohren gehauen, da bekommen meine zart beseideten Öhrchen schon manchmal Bauchschmerzen. Deshalb bevorzuge ich das Kabarett.

Elisabeth und der Wahlkampf zwischen Kabarett und Comedy

Nun, es ist eine Frage des guten Geschmacks und der Interpretation, deshalb liebe ich das Kabarett mit fast allen Kabarettisten, die unsere Welt gezeugt hat. Wenn ich mir Comedy anschaue, dann muss es aber wirklich hart und deftig zugehen, denn wenn ich es schon hin und wieder haben muss, dann brauche ich hammerharte Aussagen, bis die Ohren bis ans Trommelfell zittern und die Augen vor Scham erröten.

Da fällt mir ein, ich bin im Moment ein bisschen blind. Ja, wenn es schon Comedy sein muss, dann bitte gleich Atze Schröder, Mario Barth und Cindy aus Marzahn. Rüdiger Hoffmann und Michael Mittermeier sind für mich nahezu Ästheten im Comedybereich. Meine grosse Liebe ist das Kabarett. Ich bin eben ein fröhlicher Mensch und kann auch dann bereits lachen, wenn manch anderer Mensch noch nach dem Wortwitz sucht.

Elisabeth und das Solarium - die Himmelspforte zum Sonnenlicht

Ich gestehe, ich gehe ins Solarium. Als ich noch hin und wieder einen Schritt in die Salzburger Uni wagte, gönnte ich mir viel Urlaub. Ich machte gleich Urlaub im Solarium. Wenn ich montags mitten im Winter braun gebrannt durch die Uni stolperte, fragten mich die Leute, wie es im Urlaub war? Liebe Besucher, ich sage Ihnen, wenn Sie gleich in Ihrer Nähe Urlaub machen möchten, ist so ein Solarium eine gute sonnige Insel für Ihre entspannte, braune Haut.

Aber holen Sie sich bitte keinen Sonnenbrand. Ich schlief einmal im Solarium ein. Wie praktisch, dass die Sonne pünktlich nach 20 Minuten unterging, das gibt es in der Natur nur selten. Übrigens nutze ich jetzt des öfteren unseren Wintergarten als Sonnenbank. Im Sommer brate ich da drin, wie ein dummes Hühnchen auf dem Grill, einfach ideal zum sofort Vernaschen, oh Verzeihung, zum Verspeissen.

Elisabeth Putz und ihr Unterbewusstsein

Sie werden es kaum glauben, aber neben meiner äusseren Fassade, die ich immer medientauglich und öffentlichkeitsgeil aufpeppe, bin ich ein tiefgründiger Mensch. Ich scheue zwar keine Peinlichkeiten und bin wie ein offenes Buch, wenn ich mich vermarkte, und ich vermarkte alles, was mir zwischen die Finger kommt, ich lebe aber auch in einer innigen Symbiose mit meinem Unterbewusstsein. Seit ich weiss, dass ich ein Unterbewusstsein besitze, programmiere und schule ich es immer zu meinen positiven Gunsten.

Ich bin erfolgreich, denn es erfolgt immer etwas, ich bin reich und werde immer schöner durch mein Geld, ich bin lieb, weil ich mich liebe, und ich bin vollkommen gesund, besonders in meinem faszinierenden Gehirn. Manchmal hat mein Unterbewusstsein noch kleine Probleme mit der Software, die ich ihm aufspiele, aber es lernt und wird immer besser. Übrigens, wussten Sie es schon, ich bin eitel und eingebildet, ein wenig arrogant angehaucht und habe sehr viel Schwung in meiner Stimme, mit der ich mich einst einmal verbal duelliert habe. Von vorne sieht man diese Eigenschaften an mir nicht, aber von der Seite.

Elisabeth Putz und ihre berufliche Laufbahn

In der Schule fand ich es immer langweilig, ich bin aber trotzdem bis zu meinem Abitur sporadisch hingegangen und habe die Hochschulreife einst in die Tasche gesteckt. Meine Mutter wollte immer eine Lehrerin aus mir machen, hatte sogar schon die beiden schönen Fächer Geschichte und Englisch für mich ausgesucht, ich wollte mich aber nicht belehren lassen. Der Berufswunsch meiner Mutter war befremdlich für mich, und da Englisch schon fremd war, studierte ich aus Trotz Spanisch und Französisch.

Eine gemeine Zunge behauptete einst, die Technik sei bestimmt leichter für mich. Da mir mein angefangenes Studium gleich etwas Spanisch vorkam, sattelte ich an der Uni um und studierte Publizistik und ein bisschen Spanisch dazu. Das kam mir noch immer spanisch vor, und so machte ich einen Schlussstrich darunter und studierte Rechtswissenschaften. Ich wollte immer schon konstruktiv streiten und meine spitzen verbalen Vorzüge zur Geltung bringen.

Elisabeth Putz und ihre Nebensächlichkeiten

Während meines Studiums interessierte ich mich für alles andere, nur nicht für die Uni, aber meine Mutter fand, etwas Anständiges kann man nur werden, wenn man einen akademischen Titel erlangt. Wenn das so ist, heirate ich einen Doktor, am besten gleich einen Augenarzt, dann sind meine Augen in besten Händen und mein Titel gesichert. Sie sehen schon, ich hänge noch immer an der symbolischen Nabelschnur meiner Mutter, und wir können beide nicht loslassen, einfach krank, was!

Da ich den Wünschen meiner Mutter entkommen wollte, schrieb ich während meines Studiums zwei Bücher, vermittelte mit meinem damaligen Lebenspartner in Spanien Häuser an deutsche Rentner, zog meinem Verleger hinterher, kaufte für einen Apfel und ein Ei in Dresden eine marode GmbH und nutzte die Firma als Anlageberatung für vermögende Kunden, die legal Steuern sparen wollten. Nun, die Provisionen stimmten, aber glücklich war ich immer noch nicht.

Elisabeth Putz und die Augen

Mitten in meinen Nebensächlichkeiten, die zu Hauptsachen wurden, und mitten in meinen Hauptsächlichkeiten meines Studiums, welches zur Nebensache wurde, bekam ich unbemerkt aber blitzschnell eine Augenkrankheit. Der grüne Star zog bei mit ein, und nun war ich mit einem Glaukom bestückt, welches an mir klebte, wie nasses Laub. Um Gottes Willen, plötzlich war mein Studium wieder zur Hauptsache geworden, denn die Zeit lief mir davon.

Als ich nach meiner ersten Augenoperation nichts mehr lesen konnte, wurde eine Konferenz an der Uni abgehalten, extra für mich. Mit so viel Prominenz und Aufmerksamkeit hatte ich nicht gerechnet, aber ich verliess trotzdem das Schlachtfeld und machte das, was man eigentlich nie machen sollte, ich brach mein Studium ab. Ich verkaufte meine Firma, wollte auch nicht mehr als Autorin arbeiten und gründete eine Künstleragentur, weil Bilder konnte ich noch sehen. Zumindest war ich halb glücklich mit meiner Agentur.

Nach jedem vermittelten Künstler dachte ich mir, jetzt gehe ich in Rente, weil ich verrückt werde. Die Künstler wohnten teilweise schon bei mir, und ich dachte, wieso brauche ich noch eine Wohnung, ich habe ja noch meine Dachterrasse. Die Provisionen stimmten, und die stimmten so lange, bis ich die Eingangstüre zu einer Galerie nicht mehr fand und ich mich ernsthaft um meine Augen kümmern musste. Ich habe getan, was ich konnte, aber meine Augen und ich, wir vertraten in einer Sache nicht die gleiche Meinung.

So hatten die Augen vorerst gewonnen und ich wurde ein bisschen blind, weil die Sehnerven bis auf den letzten Nerv gereizt waren. Manche Menschen behaupten, ich sei blind geworden, weil ich mein chaotisches Leben nicht mehr sehen konnte. Dafür arbeite ich jetzt wieder als Autorin. Ich fing noch einmal von vorne an, gründete die Agentur Elisabeth Putz mit dem Onlineportal der-lifestyle.de.

Eigentlich habe ich mich einmal im Kreis gedreht und bin wieder dort angekommen, wo meine Freude liegt, meine Talente sind und mein Beruf zur Berufung wurde, beim Schreiben. Und da ich immer mein eigener Verleger sein wollte und keine Bücher herausbringen mag, ist so ein Onlineportal das Richtige für mich. Immerhin kann ich dies auch im blinden Zustand erfolgreich führen.

Elisabeth Putz und das Onlineportal der-lifestyle.de

Als ich zu schreiben begann, suchte ich verzweifelt nach einem grossen Verlag, der sich um mich und meine Bücher kümmern sollte. In meinem Grössenwahnsinn fand ich einen mutigen Verleger, der es mit meinen schriftlich angehauchten Ausgüssen versuchte. Wussten Sie eigentlich, dass ich ein bisschen grössenwahnsinnig bin und immer einen eigenen Verlag haben wollte?

Ja, ich wollte mein Verleger sein. Ich bestellte mir beim Universum meinen eigenen Verlag, und Jahre später lieferten die mir vom Universum endlich das passende Verlagskonzept. Ich entdeckte die Vorzüge des Internets für mich und fand die Vermarktung online richtig praktisch für meine grössenwahnsinnigen Zwecke. Ich kaufte mir die erste eigene Website, gestaltete sie selbst und gewann damit die gelbe Zitrone, den Preis für das schlechteste Design.

Es leuchteten bunte Teufel aus grünem Hintergrund wie giftige Pfeile in meiner Website. Ich gewann aber auch den Preis für den kränksten Scheiss, denn auf meiner Seite tummelte sich so viel sarkastischer Wortwitz, dass die Lachmuskeln richtige Bauchkrämpfe beim Lesen bekamen. Ich wusste es immer, Lesen ist gesund und regt die Verdauung an.

Da ich Werbung im Internet auf meiner Website verkaufte, dachte ich, wie toll es doch wäre, gleich mehrere Seiten zu vermarkten. Mussten es in meinem Grössenwahn gleich 400 Websites sein? Das ganze Jahr besitzt keine 400 Tage, und so musste ich mehr als 25 Stunden am Tag arbeiten, um meine Websites zu pflegen. Ich kam mit meinen vielen Überstunden ziemlich in Zeitverzug, wahrlich, ich kam ins Schwitzen. Und so blieb nach reiflicher Überlegung eine einzige Website übrig, der-lifestyle.de, mein erstes, vernünftig grössenwahnsinniges Onlineportal.

Die Agentur Elisabeth Putz

Es war ein steiniger und langer Weg, bis ich die Agentur Elisabeth Putz gründete. Mit meinen einst 400 Websites war ich der freundlichste Kunde meines Internetproviders, denn dort floss das hart erwirtschaftete Geld hin. Kopflos produzierte ich Onlineinhalte für potentielle Werbeflächen im Internet. Als ich meinen Kopf wieder gefunden hatte, rief ich die Agentur Elisabeth Putz ins Leben und widmete mich nur noch meinem einzigen Onlineportal, der-lifestyle.de.

Und damit ich meinen Kopf nie wieder verliere, steckt er im Logo, weil da weiss ich immer, wo er ist, wenn ich ihn einmal brauchen sollte. Wissen Sie, lieber Besucher, ich habe entdeckt, dass der Tag nur 24 Stunden hat, und ich ohnehin sehr gerne schlafe. Wie praktisch ist es dann doch, wenn ich nur noch Werbung auf einem einzigen Onlineportal verkaufe, dachte ich.

Voila, die Agentur Elisabeth Putz verkauft jetzt Werbung im Internet, die man 24 Stunden am Tag konsumieren kann, und vor allem weiss man, wo die sexy und leckeren Tipps zwischen der Werbung zu finden sind. Es ist eben viel bequemer, wenn man weiss, wo man wohnt.

Elisabeth Putz und die Künstler

Als ich noch kein Onlineportal hatte, war mein Kopf auch nicht im Logo. Und da ich ein kopfloses Logo besass, vermarktete ich kreativ und kopflos Künstler. In meinem Herzen ist immer Tag der offenen Türe, und so fiel es mir schwer, eine richtig geschäftliche Distanz zu meinen Künstlern zu halten. Einst vermarktete ich eine Künstlerin, die verschüttete einen Eimer gelber Farbe bei einer Gerichtsverhandlung im Gerichtssaal.

Wo war ich da bloss hingeraten, dachte ich, aber die Provisionen stimmten. Eine Künstlerin wollte bei mir in der Wohnung einen Cateringservice eröffnen. Ich dachte mir schon, ich überwintere auf meiner Dachterrasse, denn da hatte ich genügend Frischluft zwischen den Fresshäppchen des Cateringservices. Die Provisionen stimmten noch immer, ich wusste es, ich bin geldgeil und halte deshalb einiges aus.

In meiner grenzenlosen Stabilität besuchten mich die Künstler nachts und auch am Wochenende, aber ich ersparte mir die Putzfrau, denn die mussten meine Wohnung sauber halten. Wenn man Künstler hat, braucht man keinen Hund. Als ich aber immer blinder wurde, da wurde ich auch zunehmend betriebsblind und sah die Bilder meiner Künstler nicht mehr.

Ab diesem Zeitpunkt waren alle Kunstwerke kritiklos schön, nur die Provisionen stimmten nicht mehr. Als ich die Eingangstüre zu einer Galerie nicht mehr fand, wurde es Zeit für einen Berufswechsel. Seitdem spricht mein Computer mit mir.

Elisabeth Putz und die Anlageberatung

Bitte, ich war keine Strohfrau, obwohl ich manchmal wahrlich trockenes Stroh im und am Kopf trage. Trotzdem kaufte ich einst eine marode Firma für einen Apfel und ein Ei ein. Eine wage Angelegenheit, aber billig war sie. Den Sachbearbeiter kaufte ich gleich mit ein, denn der war im Preis inbegriffen. Und da er bei mir wohnte, hüteten wir auch gemeinsam das Bett und wurden aus besten Freunden ein Paar.

Zu viel Champagner und zu viel Musical um die Ohren waren Schuld daran, dass ich mit einem meiner besten Freunde eine Beziehung und eine Geschäftspartnerschaft einging. Gleich zwei Fehler auf einem Haufen, aber das Konzept funktionierte. Als Kind stand ich bereits bei meinem Vater im Geschäft und zählte die Geldscheine. Deshalb bin ich heute so ein kleiner, giftiger Finanzzwerg, und deshalb stimmten auch die Provisionen, als ich die marode Firma als Anlageberatung nutzte.

Ich verkaufte so lange Finanzmodelle und vor allem NATO Häuser, bis ich die Verträge beim Notar nicht mehr lesen konnte. Jetzt wurde es Zeit für einen Berufswechsel, da kam mir die Idee mit der Künstleragentur gerade recht, denn Bilder konnten meine beschädigten Augen noch sehen. Ich verkaufte meine Firma für zwei Äpfel und zwei Eier.

Elisabeth Putz, die Autorin für alle Fälle

Als allererstes Werk schrieb ich damals in einer Phase der geistigen Umnachtung meine Memoiren, mein Leben mit mir mitten drin. Man hat ja auch mit 20 Jahren das Leben fast hinter sich, da ist die Zeit für seine Memoiren reif genug, was! Ich glaube fast, die ersten Memoiren schreien in ein paar Jahrzehnten nach einer Fortsetzung, denn ich ahnte es immer schon, mein Leben findet im Sekundentakt eine rege Fortsetzung.

Als ich die schwere Hürde der Verlagssuche hinter mir hatte, arbeitete ich neben meinem Studium als Autorin. Mein Verleger hatte wirklich ein schweres Los mit mir gezogen, denn ich bin schwierig in der Haltung. Jeder Hund und jede Katze sind freundlicher in der Haltung, nur ich habe immer meinen eigenen Kopf mit dabei. So musste mein Kopf auch auf meine Memoiren drauf, damit jeder gleich am Buchcover erkennt, dass es sich um mich handelt.

Einst zog ich meinen Verleger an seinen fruchtigen Hosenträgern durch die Leipziger Buchmesse, zu viel Champagner, zu viel Lampenfieber vor einem Auftritt. Der Auftritt war ein Volltreffer, denn ich konnte auf meinen Champagnerbeinen kaum stehen und fiel vor das Publikum. Das machte ich so professionell, dass die Leute glaubten, ich präsentiere mein Buch im Liegen.

Als die Autorenhonorare nicht mehr stimmten, weil ich mich mehr und mehr anderen Dingen widmete, wurde es Zeit für einen Berufswechsel. Ein Reservebuch liegt aber mindestens in meiner untersten Schublade, falls ich wieder einmal Gefallen am Champagner finden sollte.

Elisabeth Putz und die Reisen

Ich war immer schon unterwegs wie das schlechte Geld. Da fällt mir ein, Geld kann gar nie so übel sein, dass ich es nicht brauchen könnte. Nun, unter meinen Füssen muss es immer rollen, deshalb war und bin ich ein richtig kundenfreundlicher Benutzer der Bahn. Ich würde ja selber mit dem Auto fahren, aber in meinem momentanen Zustand der visuellen Umnachtung müssten Gummipfosten auf den Strassen aufgestellt werden, damit ich mich nicht verletze, wenn ich dagegen fahre.

Ich suchte mir einst einen Reisepartner im Internet und gab versehentlich eine Anzeige in einem Portal für Männer, die Männer lieben, auf. Mein schwuler Reisepartner wurde zu einer echt guten Freundin von mir. Er verliebte sich in den Kellner, und ich musste andauernd Essen bestellen, damit der Kellner kam. In diesem Urlaub nahm ich drei Kilos zu. Ich war unter anderem auch 17 Mal mit einem meiner gewesenen Lebenspartner in Spanien.

Ich sage Ihnen, lieber Besucher, das Land kenne ich in und auswendig. Bis ich im Altersheim wohne, werde ich wohl die Weltkugel einmal von allen Seiten umrundet haben.

Elisabeth Putz und die Nabelschnur der lieben Mama

Sie ahnten es bereits, ich habe ein Mutterproblem, aber haben wir das nicht alle! Bei meiner Geburt hatte man vergessen, die Nabelschnur zu durchtrennen, und so telefoniere ich heute noch zweimal täglich mit meiner Mutter, auch am Sonntag und an den Feiertagen. Sie wollen jetzt bestimmt wissen, was man sich da noch zu sagen hat? Nichts! Aber genau dieses Nichts macht das Telefonieren mit Mama so spannend. Ich überlegte mir auch, ob ich die Telefongespräche mit Mama nicht minimieren sollte, auf ein vernünftiges Mass einschränken könnte.

So rufe ich sie zwischendurch nur an meinem Haarewaschtag an. Meine Mutter meinte, ich sollte doch zweimal täglich Haare waschen, und ich sagte, jetzt wasche ich meine Haare vorerst 14 Tage nicht mehr. Das kratzte nicht nur am Kopf, sondern auch an meiner Seele, deshalb erzählen wir uns jetzt bis auf Weiteres wieder das grosse Nichts am Telefon. Manchmal gewinnt man auch durch Quantität an Lebensenergie.

Keine Frage, ich liebe meine Mutter. Wenn ihr doch jemand einmal die Angst vorm Zahnarzt nehmen würde, ihr zeigen würde, dass es mehr als eine Hose auf der Welt gibt und sie vollkommen umkrempeln würde, dann wären wir uns etwas ähnlicher. So glaube ich bis auf Weiteres, dass mich womöglich tatsächlich der Storch im Körbchen vor die Haustüre gelegt hat. Ich sage Ihnen, Kinder bleiben immer die Kinder von den Müttern, und meine nennt mich heute noch Fauli.

Elisabeth Putz und ihre Philosophie

Es kommt im Leben nicht darauf an, was man macht, sondern dass man es mit viel Freude, einer Portion Power und einer Brise Energie und Ausdauer macht. Es kommt im Leben nicht darauf an, welche Umstände man erlebt und was passiert, sondern darauf, wie man mit den Umständen umgeht und was man daraus macht. Es kommt im Leben nicht darauf an, wen man in sein Herz hinein lässt, sondern darauf, dass man konstruktive Kritik annehmen und für sich nutzen kann und genügend Abstand zu destruktiver Kritik gewinnt.

Man kann alle Menschen lieben, wenn man sich selbst liebt, man hat aber an jedem Menschen etwas auszusetzen, wenn man sich selbst kritisiert, am sich herumnörgelt und sich selbst nicht liebt. Besser und gesünder ist es, man liebt sich. Man kann im Leben alle Ziele erreichen, wenn man nur lange genug an einer Sache dran bleibt und nicht immer vom Weg abkommt und seitlich im Fliederbusch klebt.

Es klingt jetzt makaber, aber ich persönlich möchte nichts in meinem Leben im Nachhinein anders gemacht haben, denn ich habe alle Erfolgsstrecken und Durststrecken, alle Fehler und Glücksmomente, alle guten und schlechten Zeiten genossen, und das werde ich auch weiterhin tun. Verwenden Sie mich jetzt bitte nicht für die Resilienzforschung.

Elisabeth und die Männer

Als ich ein Kind war, wollte ich immer meinen Vater heiraten. Da gab es nur ein kleines Randproblem, der war schon mit meiner Mutter verheiratet, und ausserdem sieht es gesellschaftlich blöd aus, wenn man seinen eigenen Vater heiratet. Mein Vater ist einfach ein cooler Typ. Im Moment hat er leider ein bisschen Alzheimer und lernt deshalb jeden Tag neue altbekannte Leute kennen.

Meine Mutter hängt an ihm und schiebt ihn dauernd zwischen dem Pflegeheim und dem eigenen Zuhause hin und her, aber meine Mutter war noch nie so richtig entscheidungsfreudig. Als ich grösser wurde und meine erste Liebe kennenlernte, wurde mein Vater plötzlich als eventueller Heiratskandidat uninteressant. Immerhin, er ist inzwischen bereits über 80 Jahre alt und immer noch mit meiner Mutter verheiratet. Meine erste Liebe brachte zwar Schmetterlinge in meinen Bauch, aber dieser Sommer war auch eines Tages vorüber, und im Herbst stirbt der stärkste Schmetterling an Altersschwäche.

Ich war einst mit einem Mann zusammen, der war 20 Jahre älter als ich. Meine Freunde meinten, ich sollte ihm zu Weihnachten eine Antifaltencreme kaufen. Ich war immer glücklich mit meinen Lebenspartnern, auch wenn welche darunter waren, die wirklich aus der Reihe eines geordneten Lebens tanzten. Da ich immer auf der Flucht vor der kontrollierenden Nabelschnur meiner Mutter war, die unsichtbar, aber doch schnürend vorhanden war, hatte ich immer einen Lebenspartner, der ihr nicht gefiel.

Einmal war ich mit jemandem zusammen, der wollte mich gleich ganz für sich haben. Ja, die Eifersucht ist so eine Sache, die uns Menschen verzweifelte Dinge tun lässt. Irgendwann war ich mit meiner Experimentierfreude am Ende, denn ich hatte alle männlichen Wesen kennengelernt, die ein chaotisches Leben bereichern können. Der chaotischste Mann in meinem Leben war 17 Jahre älter als ich und so spontan, dass man keine Minute irgendwie konservativ in Voraus planen konnte.

Er war Anlageberater und meinte eines Tages, er holt nur kurz meine nächsten Flugtickets am Flughafen ab. Ich wartete, bis er anrief und sagte, er hat einen Geschäftspartner am Flughafen getroffen, mit dem er kurz in die Schweiz geflogen ist. Und wo waren jetzt meine Flugtickets? Jetzt wird es Zeit, einen soliden Lebenspartner zu finden, dachte ich, also bestellte ich mir den tollsten Mann beim Universum.

Die hatten da leider im Moment Lieferprobleme, also musste ich noch ein paarmal reklamieren. Aber dann kam einer, mit dem ich wirklich einen soliden Fang gemacht hatte. Er weiss, dass ich schwierig bin, bringt immer wieder Ordnung in mein Leben, lacht über meine ständigen, nichts zu bedeutenden vorrübergehenden Verliebtheiten und ist immer noch da. Das nenne ich echte Stabilität.

Elisabeth und die Liebe

Ich liebe die Liebe. Und als ich entdeckt habe, wie wertvoll jeder einzelne Mensch ist, liebe ich alle Menschen. Nun, seit diesem Zeitpunkt bleiben immer wieder einige Menschen an mir kleben wie nasses Laub. Weil ich so ein unverbesserlicher Gefühlsmensch bin, verliebe ich mich immer wieder in die Liebe, aber ich entliebe mich auch schnell wieder.

Ich hatte mich einmal in einen Mann verliebt, in den man sich gar nicht verlieben kann. Alle Achtung, was ich alles zu Stande bringe. Meine ungeteilte, echte Liebe gilt aber meinem Lebenspartner, der der tollste Mann ist und den ich nie teilen würde. Im Grunde sind wir ja keine Seifen, und Gelegenheit macht gelegentlich auch Liebe, aber die Treue verfolgt uns Menschen doch bis ins Grab. Manche Leute sind eben immer einen Schritt schneller als die Treue. Wer wissen möchte, ob ich treu bin, der könnte sich womöglich die Zähne ausbeissen.

Elisabeth und die Medien

Ich wollte schon immer wissen, wie die Leute aus dem Fernsehen in unser Wohnzimmer kommen, wie die Menschen in den Fernsehapparat hinein kommen, und ob ich auch solche Fähigkeiten besitze, mich in viele Wohnzimmer gleichzeitig zu setzen. Seit dem ich dies wissen wollte, bin ich mediengeil und lechze nach der Öffentlichkeit. Bis jetzt war ich immer schneller als die Journalisten, die Fotografen und die Medien.

Wenn ich ins Fernsehen gehe, dann muss es schon einen Sinn haben, dass ich mich öffentlich zum Clown der Nation mache. Wenn ich in den Genuss komme, dass mich die Presse platt wälzt, dann möchte ich mich in diesem Sinne für die Augenforschung einsetzen. In meinem jugendlichen Leichtsinn wurde ich zum Monatsgirl eines kleinen TV Senders gewählt. Ich wollte nicht in die Maske, denn ich schminke mich nicht. Ich sah ungeschminkt im Scheinwerferlicht aus, als ob ich meine eigene Oma wäre. Jetzt weiss ich, wozu die Maske vor einer Fernsehsendung gut ist.

Elisabeth und die Technik

Ich bin ein technischer Steinzeitmensch. Ich werde eines Tages womöglich von Fred Feuerstein überholt, obwohl ich Feuer bereits mit einem Streichholz oder einem Feuerzeug mache. Manche Menschen behaupten, ich mache Feuer mit meinen heissen Gedanken, mache einigen Leuten mächtig Feuer unterm Hintern und feuere verbale Explosionen in die Welt hinaus, wenn ich wieder einmal meinen kleinen, zierlichen Kopf durchsetzen möchte. Eine Frau meinte einst, ich will immer mit dem Kopf durch die Wand.

Ja, und danach bin ich immer heilfroh, wenn die Schmerzen nachlassen. Die Wände stehen technisch manchmal echt im Weg herum. Ich renne bei der Anwendung meines Notebooks auch immer gegen eine Wand. Einst glaubte ich, ich gehe mit meinem ersten Computer in Rente. Was müssen diese Festplatten auch immer grösser werden und die PC Anwendungen und Software Programme immer umfangreicher gestaltet sein?

Nun, der Mensch wächst ja im Laufe seines Lebens, und manche Menschen wachsen über sich hinaus, die brauchen dann auch mehr Speicherplatz im Gehirn. Übrigens werden die Computer jetzt mobil. Ich gehe mit meinem Handy in Rente, denn ich besitze eines aus dem letzten Jahrhundert. Ich kann mich so schwer von Sachen trennen, denen ich einmal einen Namen gegeben habe und sie domestiziert habe. Technisch bin ich sehr weiblich angehaucht, deshalb faszinieren mich alle Menschen, die ein naturwissenschaftliches Gehirn besitzen. Wer weiss, vielleicht kann ich ja etwas dazu lernen.

Elisabeth in Österreich

Seit ich mir meinen Lebenspartner beim Universum bestellt habe, bin ich wieder nach und nach ins schöne Österreich gezogen. Der tollste Mann war eben nur in Österreich lieferbar. Manche Menschen behaupten ja, Österreich ist ein Land am Rande der Alpen und am Rande der Existenz. Ein Aspekt stimmt sicherlich, ich weiss nur noch nicht welcher es ist? Nun, ich bin ja Österreicherin, wenigstens auf meinen Papieren.

In meinem Reisepass merkt man es am meisten. Mit den dialektösen Ausschreitungen hatte ich manchmal meine Differenzen. Meine Mutter sagte immer, ich sollte doch bitte so sprechen, wie die anderen, bis sie es aufgegeben hatte. Seitdem reden wir mehr miteinander und verstehen uns wenigstens sprachlich besser. Aber meine Mutter sagte ja, ich sei womöglich in einem Korb vor die Türe gelegt worden.

Kennen Sie die Geschichte mit dem Storch? Ich kann nicht vom Storch kommen, denn ich bin im Dezember auf die Welt gekommen, und da ist es für den Storch in unseren Breitengraden zu kalt. Immerhin passe ich optisch gut in das Landschaftsbild von Österreich hinein mit meinen üppigen Bergen und schlanken engen Tälern. Ich kann sehr poetisch sein, wenn ich möchte. Ich könnte einmal ein Liebesgedicht über mich selbst schreiben, welches ich mir widme.

Elisabeth in Wien

Als ich einst versehentlich ein bisschen blind wurde, überlegte ich mir, in welcher Stadt ich als blindes Huhn auch noch ein Korn finde. Da kam mir Wien gerade recht. Wie praktisch, dass ich die Wiener mag. Sie sind so offen in ihren täglichen Launen. Manche Menschen nennen es auch liebevoll patzig. Wenn man die Wiener erst einmal richtig kennengelernt hat, hat man nicht nur ein Herz für Tiere, sondern einen extra fein gepolsterten Platz für die Wiener in seinem Herzen.

Bei mir im Herzen ist ohnehin immer Tag der offenen Türe, denn ich hatte einst meinen Schlüssel zum Zusperren verloren. Die Wiener reden gerne um den heissen Brei herum, was mir sehr nahe kommt, denn ich kann alle Dinge richtig tot reden. Die Wiener trinken Kaffee und dazu Wasser, vermutlich weil der Kaffe dann im Magen verdünnt wird und besser liegen bleibt. Haben Sie schon einmal Ihren Kaffeesatz gelesen?

In Wien gibt es so viele verschiedene Kaffeesorten, dass man immer wieder etwas Neues aus seinem Kaffeesatz heraus lesen kann. Übrigens danke ich Gott für mein Penthouse in Wien. Mein Ego und mein Unterbewusstsein sind bereits eingezogen.

Der Lebenslauf von Elisabeth Putz

Wir alle haben ein Leben, werden irgendwann geboren und müssen meistens auch einmal sterben. Einige Leute sterben ja nicht wirklich, die gehen bloss nach getaner Arbeit nach Hause. Und es soll sogar Leute geben, die sehen ihr Leben als einziges Grab. Denen könnte man glatt einen hübschen Grabstein zum Geburtstag schenken. Im Grunde ist das Leben wie eine Überraschungstüte, man greift hinein und erwischt glückliche Leckereien oder saure Äpfel. Schon der kleine Embryo im Mutterleib macht sich so seine eigenen Gedanken über das Leben.

Er glaubt doch tatsächlich, wenn die Nabelschnur der Mutter durchtrennt wird, ist das Leben beendet. Und wehe dem, wenn da einer daher kommt, der dem kleinen Embryo erzählt, dass nach der Geburt das pure Leben erst beginnt! Und so glauben wir allgemein, dass mit dem Tod unser Leben endet, aber vielleicht sind wir ja lauter erwachsene und ausgereifte Embryos, und unser Leben beginnt nach dem Tod erst richtig interessant zu werden? Lieber Besucher, ich will das jetzt noch gar nicht wissen und schon recht nicht testen. Für mich, und ich hoffe auch für Sie, ist das Stück Lebensweg auf der Erde jetzt am wichtigsten.

Gestalten Sie Ihr Leben im Hier und Jetzt so aufregend und interessant wie möglich. Nichts ist langweiliger als ein lauwarmes Leben auf Sparflamme. Vergessen Sie aber nicht auf Ihre Seele, wenn Sie ausführlich leben, denn die ruht sich gerne einmal am Wegesrand aus und macht eine kleine Verschnaufpause. Und weil das Leben so spannend ist, erzähle ich Ihnen ein paar Schwänke aus meinem üppigen Dasein.

Mein Lebenslauf als finanzstarker Gartenzwerg

Einst bildeten sich Gehirnzellen in meinem Kopf zu üppigen Denkinstrumenten weiter. Ab diesem Zeitpunkt begann ich für mich selbst zu denken und war reif für den Kindergarten. Hassten Sie auch Ihre Zeit als Gartenzwerg? Ich muss gestehen, ich ging nicht gerne in den Kindergarten, denn meine finanzstarken Investitionsmodelle gehörten ab dem ersten Tag im Kindergarten der Vergangenheit an.

Damals war die Welt noch in Ordnung. Meine Oma umsorgte mich liebevoll, wenn meine Eltern an einem ihrer Wechselhäuser bauten. Unsere Wechselhäuser waren die reinsten Nomadenoasen, denn wir bewohnten sie alle gleichzeitig. Beim Frühstück fehlte so immer die Milch, denn die war im Schlafhaus. Meine Oma ging eines Tages nach Hause, Sie wissen schon, ins Jenseits. Da lag sie dann brav im Sarg, aber sie hatte schon immer gerne geschlafen. Ich übte mich nach ihrem Tod als Finanzgenie und räumte unseren Sperrmüll leer.

Kaum zu glauben, was die Leute so alles wegwarfen, das konnte man noch verwerten, dachte ich, baute mir an der Dorfbrücke einen Flohmarkt mit waschechten Flöhen auf und verkaufte den ganzen Trödel an vorbeigehende Passanten. Für die importierten Ostdeutschen bestand Kaufzwang. Es griff leider so ein neidischer Kerl in mein Finanzprojekt ein, der Bürgermeister, der meinen Eltern einen Höflichkeitsbesuch aufzwang. Aus reiner Höflichkeit schickten die mich anschliessend in den Kindergarten.

Ich flüchtete über die Friedhofsmauer, scheute den Mittagsspinat und hinterliess einen dick duftenden Haufen in meiner Hose. Wahrlich, ich liebte den Kindergarten. Es dauerte eine Weile, bis der Kindergarten mich domestizierte und ich mich so wohl fühlte, dass ich die Friedhofsmauer in Frieden ruhen liess, den intensiven Glauben an den Mittagsspinat für mich entdeckte und meine Lieblingslatzhose sauber blieb. Man soll gehen, wenn man an seinem Höhepunkt angekommen ist, deshalb wurde es schliesslich Zeit für mich, den Abgang zu machen. Etwas höheres wartete auf mich.

Mein Lebenslauf als unbeugsamer Schulzwerg

Ja, ich wurde zu etwas Höherem berufen, denn die Schule rief mich zu sich. Am ersten Tag freuten sich alle auf die Lehrer und die neue Schule. Ich sass da und freute mich auf die Schultüte, die ich genussvoll leerte. Die Schnellste war ich nicht, denn als es eines Tages an unserer Schule einen Feueralarm gab, packte ich in aller Seelenruhe meine Sachen, ging noch einmal aufs Klo, zog meine Schuhe und Jacke an und stand dann als Letzte mit meinen Hausschuhen in der Hand im Schulhof. Trotzdem schaffte ich in Sachen Langsamkeit nicht den Rekord.

Leider, denn unser Michael verkroch sich einmal in einen Schrank, der Schrank fiel um, und Michael war noch drin. Er muss zu diesem Zeitpunkt wohl im Schrank gelegen haben, wenn ich mich in meinen mathematischen Berechnungen nicht irrte. Wie durch ein Wunder schaffte ich die Grundschule mit einem lupenreinen Einser Zeugnis. Ich wusste es, ich war zu etwas Höherem berufen. Wenn ich noch höher hinaus will, werde ich Dachdecker oder Glöckner, dachte ich und verliess den Laden des ewigen Paukens.

Mein Lebenslauf als fauler Zwerg im Gymnasium

Jetzt beginnt der Ernst des Lebens, verriet man mir, aber ich muss das wohl verschlafen haben. Ich schwänzte so oft die Schule, dass eines Tages mein Klassenlehrer bei meinen Eltern zu Hause anrief und nach mir fragte. Ich lag gerade in der Sonne, und meine Mutter meinte, wir sind alle ein bisschen krank, aber sie freut sich auf den Elternsprechtag. Schade, der war bereits gewesen, den brachten wir auch ohne meine Eltern gut über die Bühne. Als meine Mutter dieses Informationsdefizit hörte, meinte sie, dass wir alle schon länger ein bisschen krank wären. Ich war ein seltener Anblick in der Schule, und so wurde ich zum Hingucker, wenn ich einmal anwesend war. Wie durch ein Wunder schaffte ich mein Abitur, da staunten sogar die Lehrer. Als ich mit 19 Jahren beschloss, meinen ersten eigenen Haushalt zu leiten, kam meine Mutter mit einer Nikolaustüte in der Wohngemeinschaft vorbei und überreichte mir die peinlichste Schokolade mit noch peinlicheren gestrickten Socken. Die Wollsocken ziehe ich heute noch gerne an.

Mein Lebenslauf und die vielen Verirrungen an der Universität

Jetzt begann er aber, der Ernst des Lebens. Was fängt man mit einem Abitur aus dem Gymnasium bloss an, überlegte ich. Das kam mir alles so spanisch vor, und so stand ich mitten in der Romanistik, weil das die einzige Fakultät an der Uni war, die ich auf Anhieb fand. So kam es, dass ich Spanisch studierte. Und plötzlich standen meine Eltern in der Uni. Zum Glück hatte meine Mutter kein Nikolaussäckchen dabei.

Übrigens beruhigt Schokolade die angespannten Nerven. Ich verschickte meine Eltern wie ein Paket wieder nach Hause, und da dies so überraschend für sie kam, fuhr mein Vater versehentlich mit dem Auto durch die Salzburger Getreidegasse mitten durch die Altstadt. Das war eine der teuersten Stadtrundfahrten, jeder Reisebus kommt billiger. Wie durch ein Wunder beendete ich meine Studien Spanisch, Publizistik und Rechtswissenschaften unvollendet, denn das leckere Berufsleben war schneller als die Weisheit.

Mein Lebenslauf mit den wechselnden Berufen

Wussten Sie schon, dass ich mitten in meinem Studium an grünem Star erkrankte und durch diese unbeugsame Augenkrankheit mittlerweile zwei trendige, himmelblaue Glasaugen besitze? Kein Maulwurf ist so blind wie ich, aber im Gegensatz zum Maulwurf sehe ich sensationelle Phantombilder mit meinem überdimensional vergeistigten Gehirn. Ich passte meine Berufe immer haargenau an mein schwindendes Sehvermögen an. Zuerst war die Welt noch in Ordnung, ich war Tochter von Beruf und brachte das liebe Geld meiner Eltern durch.

Mit 21 Jahren dachte ich mir, es wird Zeit für eigenes Geld und schrieb meine Memoiren. Ab diesem Zeitpunkt arbeitete ich als Autorin und brachte meinen Verleger immer an den Abgrund des Wahnsinns. Er hat es aber überlebt, denn der Verlag atmet noch. Ich verkaufte Immobilien und Finanzmodelle bis ich die Verträge nicht mehr lesen konnte. Ich vermittelte Künstler, bis ich die Bilder nicht mehr sehen konnte.

Und ab diesem Zeitpunkt sprach mein Computer mit mir, denn ich gründete meine eigene Medienagentur, die Agentur Elisabeth Putz. Lieber Besucher, Sie fressen sich lesenswert gerade durch das Onlineportal meiner Agentur, der-lifestyle.de

Der Lebenslauf von Elisabeth Putz läuft ins Ziel

Persönliche Daten:

  • Elisabeth Putz
  • Geboren: 15.12.1976
  • Familienstand: Privatsache
  • Konfession: röm. katholisch
  • Staatsbürgerschaft: Österreich
  • Geburtsort: Lienz

Ausbildung:

  • Grundschule in Kötschach Mauthen
  • Gymnasium (BORG) mit bildnerisch-organisatorischem Schwerpunkt; (Leistungsfächer: Wirtschaft und Psychologie) in Lienz
  • Juni 1997- Abitur am BORG in Lienz
  • Studiert: Spanisch, Kommunikationswissenschaften, Rechtswissenschaften an der Paris-Lodron Universität in Salzburg
  • Ständige Weiterbildungen in den Bereichen Wirtschaft, Kunst und Naturheilkunde

Berufliche Tätigkeiten:

  • Ab September 2000: Tätigkeit als freie Autorin beim Gryphon Verlag München (Hallbergmoos)
  • Januar 2003: Kauf einer GmbH (Anlage und Vermögensaufbau)
  • August 2003: Verkauf der GmbH wegen einer Augenerkrankung (Grüner Star).
  • Oktober 2003: Gründung einer Vermittlungsagentur - Vermittlungsagentur für Trainings, Kreatives, Gesundheitswesen und Vertrieb für Firmen aller Art im Internet.
  • Juli 2004 - Erweiterung der Vermittlungsagentur im Bereich Internet und Internetmarketing
  • Juli 2007 - Gewerbeauflösung der Vermittlungsagentur (wegen Blindheit geschlossen)
  • Umzug von Deutschland nach Österreich.
  • August 2007 - Gründung der Agentur Elisabeth Putz. Online Magazine und Internet Portale - Unterhaltsame Tipps und Ratgeber im Internet rund um das Thema Lifestyle - Tätigkeit als freie Autorin im Internet.
  • Schaltung von zielgerichteter Werbung auf den Internetseiten der Agentur Elisabeth Putz

Patente und Veröffentlichungen:

  • Folgende Buchveröffentlichungen seit Oktober 2000:
  • Wer mit dem Feuer spielt, erlebt heisse Zeiten  (Erstvorstellung: Leipziger Buchmesse 2001) GENRE: Belletristik
  • www. die-egoisten-kommen. de (Erstvorstellung: Leipziger Buchmesse 2002) GENRE: Satire
  • Beide Bücher sind im Gryphon Verlag erschienen, mit einem dreijährigen Vertrag, der inzwischen ausgelaufen ist.
  • Teile der Bücher sind seit 2008 im Internet als Ratgeber erhältlich.

Kenntnisse:

  • Englisch (Sehr gute Kenntnisse)
  • Spanisch (sehr gute Kenntnisse)
  • Italienisch (gute Kenntnisse, Standardkonversation)
  • Französisch (Grundkenntnisse, Standardkonversation)
  • PC Kenntnisse (Gestaltung, Programmierung, Word, Grafikprogramme, Excel, Finanzprogramme,....)
  • Webgestaltung, Websiteerstellung

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Putz

 

Artikel teilen     

 

Impressum   © Elisabeth Putz

 

 

die-lifestyle-tipps